Winterlaufserie? Eher ein Sommerfest!

Was für ein Tag: Strahlender Sonnenschein, fast 20 Grad! Wer die Augen schloss, hätte schwören können, es wäre der erste richtige Sommertag des Jahres. Dabei war die „MANNschaft“ doch eigentlich zum „Winterlaufen“ gekommen: zum dritten Rennen der 35. Winterlaufserie der LG Dornburg im hessischen Teil des Westerwaldes.

Finnlay und Eddie

Mit 13 Athleten ist der von „MANN Naturenergie“ gesponserte Verein an die Startlinie in Dornburg-Wilsenroth getreten. Die Winterlaufserie der LG Dornburg ist eine Traditionsveranstaltung, die wohl niemand auslassen möchte. Seit über 30 Jahren bringt die aus den Stammvereinen TuS Frickhofen, TuS Langendernbach und TV Wilsenroth gegründete Laufsportgemeinschaft die Läufer der Region durch den Winter.

Die Strecke in Dornburg-Wilsenroth ist durchaus anspruchsvoll. Gelaufen werden Runden von 2,5 Kilometern, die es trotz ihrer Kürze „in sich haben“, ehe man das Finish in der Dorfmitte erreicht. Nach etwa 1,5 Kilometern wartet ein ordentlicher Anstieg, rund 40 Höhenmeter pro Runde summieren sich. Von flach keine Spur. Wer oben angekommen ist, darf den Abstieg genießen – und das heißt auch: direkt durch das Stimmungsnest im Zielbereich. Beim Fünf-Kilometer-Lauf erlebt man dies zweimal, beim Zehn-Kilometer-Lauf sogar viermal.

Der sportliche Höhepunkt des Tages gehörte „MANNschaftler“ Christian Geimer. Im Fünf-Kilometer-Walking ließ er nicht nur das gesamte Feld hinter sich – er pulverisierte dabei zudem den Streckenrekord. Eine Leistung, die zeigt: Die „MANNschaft“ ist auch abseits der klassischen Laufdisziplin bestens aufgestellt.

Caglar Selek und Erhan Sigircio nutzten das Fünf-Kilometer-Rennen kurzerhand als Aufwärmprogramm, um anschließend beim Zehn-Kilometer-Lauf noch einmal richtig aufzudrehen. Zwei Rennen an einem Tag!

Und dann war da noch der Nachwuchs. Finnlay Könighaus und Eddie Lachermeier hielten beim Bambini-Lauf die Fahne hoch – mit dem Ernst, der Entschlossenheit und dem Stolz, den man in diesem Alter nur haben kann, wenn man über die Ziellinie läuft. Für die Zukunft der „MANNschaft“ ist also bestens gesorgt.

Pierre, Erhan und Caglar (von links).

Mit den 13 Aktiven zeigte der Verein in Wilsenroth eine starke Beteiligung, die einmal mehr das besondere Gemeinschaftsgefühl unterstreicht, das die „MANNschaft“ ausmacht. Außerdem ein tolles Signal: Bei der Nachmeldung wusste man mittlerweile gleich, wie der Name des Teams richtig geschrieben wird!

Ein großer Dank gilt der LG Dornburg für die gewohnt reibungslose und herzliche Organisation. Anmeldung, Siegerehrung, Umkleiden, Duschen – alles war bestens untergebracht in der Mehrzweckhalle in Wilsenroth. Nach dem Lauf warteten Imbiss und Teestation auf alle, die sich stärken wollten. Die „MANNschaft“ kommt nächstes Jahr gerne wieder – aber zuerst darf der Frühling genossen werden.

Hier die Ergebnisse der „MANNschaft“ zum Download:

Ultralauf am Hardtsee: Podestplatz für René Metzger

„Wir fangen an, wo Marathon aufhört“: Mit diesem Motto beschreibt die Deutsche Ultramarathon-Vereinigung (DUV) treffend die Faszination des Ultramarathons. Denn solche Läufe gehen über die klassische Marathondistanz von 42 Kilometern hinaus. Genau diese Grenzüberwindung verkörpert auch der „HaWei50“, ein 50-Kilometer-Ultralauf rund um den Hardtsee. Wer als erfahrene Marathonläuferin oder erfahrener Marathonläufer eine neue Herausforderung sucht und wissen möchte, wie weit die eigenen Kräfte tragen, findet hier die perfekte Bühne. So, wie „MANNschaftler“ René Metzger.


Jetzt versammelte sich die Ultralauf-Community erneut, um gemeinsam die 50-Kilometer-Distanz in Angriff zu nehmen. Auch René Metzger von der „MANNschaft“ war dafür angereist.

Mit Hawaii und tropischer Hitze hatte die zum fünften Mal ausgetragene Veranstaltung natürlich nichts zu tun. Vielmehr handelt es sich bei dem Straßenlauf um ein anspruchsvolles Winterevent im baden-württembergischen Ubstadt-Weiher, rund 30 Kilometer nordöstlich von Karlsruhe.

Der „HaWei50“ – benannt nach dem Ortsteil Weiher – führt über 50 Kilometer rund um den Hardtsee, einen etwa 45 Hektar großen Badesee, der einst durch Kiesabbau entstand. Während sich hier im Sommer Erholungssuchende tummeln, gehört der See Ende Februar den Ausdauersportlern.

Austragungsort ist das kompakte Freizeitzentrum Hardtsee, das alles bietet, was das Läuferherz begehrt: eine attraktive Strecke ohne Straßenüberquerungen sowie eine hervorragende Infrastruktur mit Parkplätzen, Toiletten und Duschen in unmittelbarer Nähe von Start und Ziel. Zwei Zuschauer-Pendelwege ermöglichen es Begleitpersonen, ihre Favoriten auf jeder Runde mehrfach anzufeuern – ein nicht zu unterschätzender Motivationsschub auf den letzten Kilometern.

Gelaufen werden zehn Runden à fünf Kilometer auf einer absolut flachen und offiziell vermessenen Strecke. Die bestenlistenfähige Distanz macht den Wettbewerb auch für ambitionierte Athletinnen und Athleten interessant. Gleichzeitig gilt die 50-Kilometer-Distanz als klassischer Einstieg in die Welt des Ultramarathons.

Zur optimalen Vorbereitung bot die Laufsportgemeinschaft Weiher im Vorfeld zweimal monatlich lange Trainingsläufe über 26 bis 30 Kilometer an – ideale Bedingungen für einen gelungenen Start ins Ultra-Running.

Ein besonderer Vorteil beim „HaWei50“: Alle fünf Kilometer befindet sich eine Verpflegungsstation. Zudem besteht nach jeder Runde die Möglichkeit, den Wettkampf vorzeitig zu beenden. Die bis dahin erbrachte Leistung wird selbstverständlich in die Ergebnisliste aufgenommen. Die begehrte Finisher-Medaille jedoch erhalten nur jene, die nach 50 Kilometern tatsächlich die Ziellinie überqueren – lautstark unterstützt von einem professionellen Sprecher, der für echte Gänsehautmomente sorgt.

Eben diese tolle Atmosphäre genossen nun wieder etliche Motivierte: Getreu dem Motto „Spitzensport trifft Breitensport“ starteten um 10 Uhr sowohl ambitionierte Ultraläufer als auch zahlreiche Hobby- und Freizeitathleten gemeinsam ins Rennen. Für die „MANNschaft“ ist René Metzger angetreten – und hat mit einer herausragenden Leistung überzeugt. In einer beeindruckenden Zeit von 3:30:10 Stunden absolvierte er die 50 Kilometer und erreichte damit den 11. Platz im Gesamteinlauf unter 450 Finishern über die 50 Kilometer-Distanz.

Besonders bemerkenswert: In der Altersklasse M40 lief René sogar auf den 3. Platz und sicherte sich damit einen Podestplatz in seiner Wertungsklasse. Dieses Resultat unterstreicht nicht nur seine ausgezeichnete Form, sondern auch das hohe sportliche Niveau der Veranstaltung.

Das 2025 erstmals eingeführte Festzelt im Start- und Zielbereich bot dann mit festem Zeltboden und Heizung beste Voraussetzungen für einen gemütlichen Ausklang samt Siegerehrung. Ein würdiger Abschluss für alle, die sich der 50-Kilometer-Herausforderung gestellt hatten.

Das hohe sportliche und organisatorische Niveau blieb international nicht unbemerkt: Die International Association of Ultrarunners (IAU) zeichnete den „HaWei50“ bereits zweimal mit dem Silber-Label aus. Und auch in diesem Jahr zeigte das Event einmal mehr: Ultramarathon bedeutet nicht nur längere Distanzen, sondern ebenso Gemeinschaft, Organisation auf höchstem Niveau und außergewöhnliche sportliche Leistungen.

Was sind schon „gute Laufbedingungen“?

Was ist eigentlich gutes Laufwetter? Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und milde 18 Grad? Oder lieber eine leichte Brise? Am vergangenen Wochenende haben die diesjährige Ausgabe des „Föschber Radweglaufs“ sowie der zweite Lauf der aktuellen Winterlaufserie der LG Dornburg in Langendernbach gezeigt, dass es weniger auf ideale Witterungsbedingungen ankommt, sondern viel mehr auf die Einstellung der Sportler: kalte Temperaturen, nasse Straßen und anhaltender Regen – und trotzdem Resultate, die aufhorchen lassen.

Erhan auf der Strecke

Schon vor dem Start war allen Aktiven der „MANNschaft“ klar: An diesem Tag würde niemand wegen der äußeren Bedingungen ins Schwitzen geraten… Graue Wolken hingen tief über beiden Strecken, Pfützen sammelten sich auf dem Asphalt, und der Wind blies den Niederschlag unnachgiebig ins Gesicht. Doch mitten im ungemütlichen Dauerregen fiel ein Satz, der zum Leitmotiv wurde: „Gut ist das, was man daraus macht.“

Dass in diesen Worten Wahrheit steckt, haben insbesondere zwei Athleten der „MANNschaft“ auf eindrucksvolle Weise gezeigt. Anstatt über kalte Finger und nasse Schuhe zu klagen, verwandelten sie jeden Regentropfen in Motivation. Das Ergebnis: neue persönliche Bestzeiten. Und damit der Beweis, dass „gute Laufbedingungen“ vor allem im Kopf entstehen.


Die Rede ist von Pierre Joswig und Robin Graf, die sich an diesem Tag selbst mit neuen Bestzeiten auf der Zehn-Kilometer-Distanz belohnt haben. Beide schafften es zudem, die „magische Marke“ von 40 Minuten zu knacken und ihren ersten Eintrag im Sub40-Register zu verzeichnen.


Dabei unterschieden sich die Strecken der beiden Wettbewerbe deutlich. Robin startete beim „Föschber Radweglauf“. Dieser Wendepunktlauf ist der zweite Wettkampf im Rahmen des 38. Ausdauer Cups, den der „Ausdauer-Shop“, Betzdorf, ausrichtet.


Pierre hingegen bestritt den zweiten Lauf der aktuellen Winterlaufserie der LG Dornburg und lief auf einem Dorfrundkurs mit knackigen Anstiegen und vielen Zuschauern auf der Strecke durch Langendernbach.


Hier die Ergebnisse der beteiligten „MANNschaftler“ :


Winterlaufserie LG Dornburg/2. Lauf in Langendernbach:


5km Walking

Christian Geimer: 1. Platz gesamt (29:26 Minuten)


5km Lauf

Erhan Sigircio: 8. Platz gesamt (19:30 Minuten)

Caglar Selek: 15. Platz gesamt (21:55 Minuten)


10km Lauf

Pierre Joswig: 1. Platz M45 (39:43 Minuten)

Sebastian Wolf: 4. Platz M30 (40:10 Minuten)

Erhan Sigircio: 1. Platz M35 (41:41 Minuten)

Caglar Selek: 5. Platz M40 (47:07 Minuten)



Ausdauer Cup „Föschber Radweglauf“:

René Metzger: 1. Platz M40 (37:04 Minuten)

Robin Graf: 4. Platz M30 (39:48 Minuten)

Dennis Pauschert: 6. Platz M40 (42:59 Minuten)

Benedikt Weidenbruch: 9. Platz M30 (46:28 Minuten)

Linda Graf: 8. Platz WHK (54:53 Minuten)

Siegmar Sendzik: 11. Platz M60 (60:21 Minuten)





Frühlingsgefühle bei der Winterlaufserie

Wenn man an einen „Winterlauf“ denkt, stellt man sich ungemütliche Temperaturen und grauen Himmel vor. Nicht so beim Auftakt der Winterlaufserie der LG Dornburg in Frickhofen.

Pierre (4. v. rechts) am Start zum Lauf, der eine neue Bestzeit bringen wird.

Statt klirrender Kälte hat es beinahe frühlingshafte Temperaturen gegeben – und eine „MANNschaft“, die hellwach und motiviert an der Startlinie stand.

Die Strecke führte durch den kleinen Ort Frickhofen. Der Rundkurs hatte es trotz seiner Überschaubarkeit in sich. Auf der Fünf-Kilometer-Distanz sind dort drei Runden zu absolvieren gewesen, der 10-Kilometer-Hauptlauf führte über sechs Runden. Jede Runde brachte rund 28 Höhenmeter mit sich, die mit zunehmender Renndauer spürbar wurden.

Die Mischung aus anspruchsvollem Profil und der stimmungsvollen Atmosphäre im Ort machte den Auftakt der Winterlaufserie zu einer gelungenen und abwechslungsreichen Veranstaltung.

Erstmals wurde das Event im Januar 1989 aufgelegt. Inzwischen blickt die aus den drei Stammvereinen TuS Frickhofen, TuS Langendernbach und TV Wilsenroth gegründete LG Dornburg als Veranstalterin auf 34 Winterlaufserien und damit über 90 Einzelveranstaltungen zurück. Eine tolle Erfolgsgeschichte! Die Zahl von mehr als 600 Teilnehmern im Jahr zeigt, dass die Aktiven den Wettbewerb wertschätzen.

Bei dessen diesjähriger Auflage lief Pierre Joswig in Frickhofen eine neue persönliche Bestzeit: 40:30 Minuten auf 10 Kilometern.

Doch nicht jedes in Frickhofen vertretene Vereinsmitglied der „MANNschaft“ konnte eine persönliche Bestzeit erzielen, aber letztlich deutet das auf etwas, das einen Verein ausmacht: So hat Erhan Sigircio, nachdem er sich auf fünf Kilometer verausgabt hatte, noch den Schrittmacher für Günter Geimer und später Jürgen Piecha gespielt! Christian Geimer konnte sich mit einem 5-Kilometer-Walking-Ergebnis von unter 30 Minuten selbst belohnen und hat beim 10-Kilometer-Lauf Lennard Schlimm zu einem gelungenen Saisonauftakt verholfen.

Unser Nachwuchs ist beim 500-Meter-Bambini-Lauf ebenfalls stark unterwegs gewesen und nach 2:58 Minuten ins Ziel gekommen.

In zwei Wochen geht es in Langendernbach weiter mit der Laufserie.


Ergebnisse der „MANNschaft“ in Frickhofen:

Bambini 500 m

Finnlay Könighaus: 2:58 Minuten

5 km Walking

Christian Geimer: 29:47 Minuten (Strava, nicht offiziell)

5-km-Lauf

Erhan Sigircio: 19:26 Minuten (Strava, nicht offiziell)

Markus Hoffmann: 22.58 Minuten

Marcel Häbel: 23.38 Minuten

10-km-Lauf

Pierre Joswig: 1. Platz M45 (40:30 Minuten)

Sebastian Wolf: 3. Platz M30 (41:18 Minuten)

Robin Graf: 4. Platz M30 (42:47 Minuten)

Caglar Selek: 5. Platz M40 (48:24 Minuten)

Christian Geimer: 7. Platz M30 (49:12 Minuten)

Lennard Schlimm: 8. Platz M30 (49:25 Minuten)

Erhan Sigircio: 5. Platz M35 (49:55 Minuten)

Günter Geimer: 3. Platz M60 (49:54 Minuten)


Fotos: Zorrmann/LG Dornburg (3), privat (1)

Hier sieht es beinahe schon frühlingshaft aus.





Die „MANNschaft“ beim Wehbacher Asdorflauf – Startschuss für den 38. Ausdauer-Cup

Was für ein starker Auftakt in die neue Saison! Mit dem Wehbacher Asdorflauf fiel jetzt der Startschuss für den Ausdauer-Cup 2026, und die „MANNschaft“ konnte dort in dem – aus sportlicher Sicht – noch recht jungen Jahr ein echtes Ausrufezeichen setzen.

Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich die Strecke in Wehbach von ihrer besten Seite, und die kalten Temperaturen konnten der Motivation der Teilnehmer keinen Abbruch tun. Gelaufen wurde auf einem 2,5-Kilometer-Rundkurs, der einen kurzen, aber durchaus spürbaren Mini-Anstieg aufwies und insgesamt viermal bewältigt werden musste. Perfekte Bedingungen also, um früh im Jahr die eigene Form zu testen. Genau das nutzte das von „MANN Energie“ gesponserte Team eindrucksvoll



Allen voran überzeugte René Metzger, der in starken 36:56 Minuten ins Ziel lief. Damit sicherte er sich Platz 3 in der Altersklasse M40 sowie einen großartigen 21. Platz im Gesamtklassement. Nur knapp dahinter folgten Pascal Meyer und Erhan Sigircio, die ebenfalls eine tolle Frühform zeigten und das geschlossene Mannschaftsbild unterstrichen. Mit elf gestarteten Athleten war die „MANNschaft“ zahlreich vertreten. Fünf Teammitglieder belohnten sich mit einer Top-10-Platzierung in ihrer Altersklasse

Mit dem Asdorflauf des VfL Wehbach ist der 38. Ausdauer-Cup nun offiziell gestartet. Die traditionsreiche Laufserie erstreckt sich über mehrere Veranstaltungen im Jahresverlauf und bietet abwechslungsreiche Streckenprofile für unterschiedliche Läufertypen. Voraussetzung für eine Aufnahme in die Cup-Gesamtwertung ist die erfolgreiche Teilnahme an mindestens fünf Rennen. Der Cup begleitet die Athleten von Winter bis Herbst und bildet für viele den sportlichen roten Faden durch die gesamte Laufsaison.


Für die „MANNschaftler“ war der Wettkampf daher ein wichtiger Termin und ein stärkendes Team-Erlebnis. Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren des VfL Wehbach sowie an alle Sponsoren, die diese familiäre und hervorragend organisierte Laufveranstaltung zum perfekten Einstieg ins neue Laufjahr gemacht haben. Die „MANNschaft“ blickt mit großer Vorfreude auf die kommenden Rennen der Serie – der Auftakt hat gezeigt: Die Form stimmt, und die Motivation erst recht.


Hier die Ergebnisse unserer Teammitglieder beim Asdorflauf im Detail:

Siegmar auf der Strecke

Rene Metzger: 3. Platz M40 (36:56 Minuten)

Pascal Meyer: 7. Platz M30 (39:07 Minuten)

Erhan Sigircio: 9. Platz M35 (39:19 Minuten)

Pierre Joswig: 7. Platz M45 (41:09 Minuten)

Aaron Rieker: 10. Platz M30 (41:50 Minuten)

Sebastian Wolf: 11. Platz M30 (41:50 Minuten)

Robin Graf: 13. Platz M30 (43:26 Minuten)

Sebastian Lachermeier: 11. Platz M40 (46:49 Minuten)

Benedikt Weidenbruch: 20. Platz M30 (47:14 Minuten)

Linda Graf: 11. Platz WHK (56:48 Minuten)

Siegmar Sendzik: 12.Platz M60 (01:03:19 Stunde)




Frostiger Jahreswechsel, starker Nachwuchs

Nach einer kurzen Verschnaufpause hat sich der Winter zurückgemeldet. Doch der „MANNschaft“ steckt der Schnee ohnehin noch in den Schuhen: Der „münz Silvesterlauf 2025“ in Montabaur hat dem Verein – und seinem jüngsten Nachwuchs – einen eisigen, aber unvergesslichen Jahreswechsel beschert. Mit diesen starken Eindrücken kann das Laufjahr 2026 kommen!

Milan (links) und Gunnar im Schneegestöber.

Kalt, rutschig, anspruchsvoll: Der „münz Silvesterlauf“ in Montabaur hatte alles, was ein stimmungsvoller Jahresabschluss für Ausdauersportler braucht – inklusive Höhenmetern und einsetzendem Schneefall. Und so ist es nicht verwunderlich, dass etliche Laufbegeisterte für das beliebte Event in die Kreisstadt des Westerwaldkreises gekommen sind. Mit über 2.500 Teilnehmern konnte der 26. Silvesterlauf laut Veranstalter sogar einen neuen Rekord aufstellen.

Für das Team des MANNschaft e.V. war es allerdings vor allem in einer weiteren Hinsicht kein gewöhnlicher Wettkampf: Denn der Lauf wird vor allem wegen eines Nachwuchs-Aktiven in Erinnerung bleiben, der alle enorm beeindruckt hat.

Mit gerade einmal elf Jahren stellte sich Neuzugang Milan Clemens einer Herausforderung, an der wohl viele Erwachsene scheitern würden: zehn Kilometer mit 160 Höhenmetern. Seine Vorbereitung war überschaubar, hatte er doch zuvor erst drei Läufe bestritten: zwei über sechs Kilometer sowie einen über sieben. Milan lief in Montabaur also weiter als je zuvor – und das auch noch in eindrucksvollen 55:39 Minuten.

Souverän, kontrolliert und mit einer Ruhe, die man in diesem Alter nur selten sieht, absolvierte er die herausfordernde Strecke. Im Ziel warteten dann nicht nur die erste Medaille und warme Glückwünsche, sondern ebenso der tiefe Respekt der übrigen „MANNschaftler“. Ihr Stolz war mindestens so groß wie die sportliche Leistung des gesamten Teams.

Neben Milan bewies sich übrigens noch ein weiter „Junior“ aus den Reihen der „MANNschaft“: Eddie Lachermeier, Sohn von Vereinsmitglied Sebastian Lachermeier, bestritt in Montabaur mit gerade einmal vier Jahren seinen ersten Bambinilauf. Die nächste Generation steht also in den sprichwörtlichen Startlöchern.

Hier die Ergebnisse der „MANNschaft“ beim „münz Silvesterlauf“ im Detail:

Fotos (6): münz marketing GmbH & Co. KG

Zehn-Kilometer-Lauf:

Clarissa Gilles (4. Platz/W30): 46:52 Minuten

Milan Clemens (14. Platz/MJU18): 55:39 Minuten

Gunnar Clemens (26. Platz/M50): 55:39 Minuten

Sebastian Lachermeier (36. Platz/M40): 53:10 Minuten

Fünf-Kilometer-Lauf:

Christian Schön (4.Platz/M35): 22:43 Minuten

Clarissa, Gunnar, Milan und Sebastian nach dem Lauf. Foto: privat

Tolle Natur, adventliche Stimmung im Siebengebirge

Rund zwölfhundert Läufer auf einer landschaftlich schönen und anspruchsvollen Strecke durch das legendäre Naturschutzgebiet Siebengebirge, dazu adventliche Stimmung: Die 25. Auflage des „SiebengebirgsMARATHONS“ in Bad Honnef ist, zehn Tage vor dem Fest, etwas Besonderes! Ein feiner Nebel hängt über den Hügeln, Raureif bedeckt Wiesen, und die Luft riecht nach fernen Kaminfeuern. Trotz der Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt herrscht im Startbereich in Aegidienberg eine ausgelassene Stimmung.

Fotos (2): „SiebengebirgsMARATHON“/Bewegungssport Rhein-Sieg e.V.

Inmitten des bunt gemischten Teilnehmerfeldes sind zwei Läuferinnen der „MANNschaft e. V.“ Während die eine den Halbmarathon solide und mit Genuss bewältigen will, nimmt die andere sich eine ambitionierte Zeit vor.

Diese Mischung aus gemeinschaftlichem Start und individuellen Herausforderungen machte den Tag für Nicole und Regina letztlich aus. Gerade die Downhills erforderten volle Konzentration und sorgten für das ein oder andere unfreiwillige, aber harmlose Rutschmanöver.

Auch Regina ist im Ziel. Fotos (2): privat

Nicole fand rasch ihren Rhythmus und arbeitete sich souverän über die Höhenmeter. Mit einer ordentlichen Zeit von 2:37:10 h erreichte sie das Ziel – erschöpft, aber strahlend. Ein guter Lauf bei diesen Bedingungen.

Regina ließ es ruhiger angehen, genoss die Natur, die Gespräche an den Verpflegungsstationen und die adventliche Stimmung. Die schwierigen Passagen kosteten Kraft, doch jeder Blick über die Landschaft belohnte reichlich. Auf den letzten Kilometern wurde es zäh, der Gedanke, gemeinsam mit einer Vereinskollegin am selben Event teilzunehmen, gab gleichwohl Auftrieb.

Nicole fand schnell ihren Rhythmus.

Ohne Blick auf Bestzeiten, aber mit einem Herzen voller Vorweihnachtsmomente erreichte auch Regina das Ziel. 3:37:56 Stunden zeigte die Uhr. Die warme Brühe im Zielbereich, das Klirren der Medaille und das Wiedersehen machten den Tag für die zwei aus der „MANNschaft“ perfekt.