Team Radmarathon

RTF von Hennef in den Westerwald

Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am Sonntag, den 11.08. startete ich zum sechsten Mal bei der RTF des Radclub CITO Hennef. Bei Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen war ich pünktlich um 7 Uhr auf der Strecke. Diese führte wie in den Vorjahren fast an meiner Haustür vorbei und bis in den Westerwald. Wunderschön über Nebenstraßen, an der Nister entlang bis nach Hachenburg und zum Dreifelder Weiher. Zurück dann durchs Wiedtal und kurz vor dem Ziel mit einem knackigen Anstieg hinauf nach Windhagen. Nach rund 6 Stunden hatte ich die 163 Kilometer und über 2.000 Höhenmeter geschafft.

Die MANNschaft bei Rad am Ring 2019

Autoren: Marco Lenz, Team Mountainbike & Tobias Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Aus der Sicht von Team Mountainbike:

Rad am Ring 24 Stunden Mountainbike Rennen. Die grüne Hölle hatte gerufen und die MANNSchaft war mit 16 Sportlern am Start. Ein 8er Team MTB und ein 8er Team Rennrad waren am Start. 

Wo soll ich anfangen? Es war der Wahnsinn. Am Freitagnachmittag bei bestem Wetter mit großen Gefährt angereist und am Sonntag gegen 15 Uhr im strömenden Regen wieder nach Hause gefahren. Was sich zwischen den beiden Zeitpunkten ereignet hat, will ich kurz zusammenfassen. Das 8er Team Mountainbike setzte sich zusammen aus Marek, Julius, Michael, Marc, Pierre, Marco, Benjamin und Simon. Vom „3 mal die Woche“- bis zum „alle 14 Tage mal“-MTB Fahrer alles dabei. Somit konnte man nicht im Geringsten einschätzen, wie man im Wettbewerb zu den anderen 30 8er Teams steht. 

Nachdem wir am Samstag unsere Taktik fürs Team besprochen hatten, schickten wir unseren vermeintlich Schnellsten an den Start. Marek sollte sich mit der Meute in Bewegung setzen und mit breiten Ellenbogen die erste Runde bestreiten. Danach dann einer nach dem anderen jeweils eine Runde. Als alle einmal durch waren, die erste Bilanz. Im vorderen Drittel ordneten wir uns ein. Nicht übel. Somit ging es Runde für Runde weiter und wir machen Minute für Minute auf die Teams vor uns gut. Als es dunkel wurde, hatten wir uns auf Platz 7 einrangiert. Das sah ganz gut aus. In der Nacht änderten wir unsere Taktik und gaben weiter Gas. Die Plätze 5 bis 8 waren sehr eng beisammen und wir mittendrin. Klasse! Das gab noch mal einen Motivationsschub. Alle gaben Runde für Runde ihr Bestes. Am Morgen hatte man dann realisiert, dass man hier tatsächlich Platz 5 erreichen konnte. Das war also das Ziel der letzten Stunden. Platz 5 festigen und nach Hause fahren. 

Als dann die letzten beiden Stunden anbrachen, hatte man Platz 5 in der Tat ziemlich sicher. Wenn die Defekte ausblieben, sollte es dieser Platz sein. Was man bis dahin außer Acht gelassen hatte, war Platz 4. Wir kamen Stück für Stück näher und konnten uns in der letzten Stunde noch Platz 4 (Platz 3 in der Hauptklasse) sichern. Ein Traumergebnis. Platz 4 ist zwar der Platz hinter dem Treppchen, aber für uns war es mehr als jeder einzelne von uns erwartet hatte. Wir warten am Ende circa 8 Minuten hinter dem drittplatzierten Team. Die beiden Teams davor waren 6 und 10 Runden voraus. 

Team MTB kann stolz sein auf die Leistung. Die Pläne für die Zukunft wurden bereits geschmiedet. Alle hatten sich gequält und alles gegeben. Toller Teamsport. 

Unser 8er Rennrad Team (6 Herren, 2 Damen) wurde im Feld von 108 Teams 60er. Glückwunsch dazu von den MTBlern. Insgesamt haben weit mehr als 9.000 Sportler am Wochenende das Rad rund um den Nürburgring bewegt. Ein Volksfest auf dem Bike. 

Abschließend gilt festzuhalten: Dieses MANNschafts-Ereignis hat allen Beteiligten riesigen Spaß gemacht. Wir hatten an (fast) alles gedacht. Von der Verpflegung bis hin zur Unterkunft. Alles war  Top organisiert. Wir hatten wenig Probleme mit dem Regen, da wir uns jederzeit an einen trockenen Ort zurückziehen konnten. Wir haben viel zusammen gekämpft, geruht, gegessen, gelitten und vor allen Dingen gelacht. Ein tolles Wochenende mit einem noch tolleren Team. 

Aus der Sicht von Team Radmarathon:

Nachdem wir vor zwei Jahren bereits mit einem 4er Rennrad - Team bei Rad am Ring teilgenommen hatten, reifte der Gedanke dieses Event für die MANNschaft etwas größer aufzuziehen. So kam es, dass wir dieses Jahr mit zwei 8er Teams an diesem tollen Event teilnahmen, einem Rennrad und einem MTB-Team. Wir reisten zum Großteil bereits freitags an um unser Lager aufzubauen und einen gemütlichen, gemeinsamen Abend in Vorfreude zu verbringen, obwohl die Wettervorhersage Böses prophezeite. Hier nochmal vielen Dank an MANN Energie für die Möglichkeit, den LKW für den Transport und das Lager zu nutzen und insbesondere an Maik der uns den LKW in die Eifel brachte. Nach kurzer Nacht bereiteten wir samstags noch alles Restliche vor, bevor gegen 12:30 Uhr Marek (MTB) und Sebastian (Rennrad) auf ihre erste Runde starteten.

Mit einer Strecke von gut 25 Kilometern und 550 Höhenmetern galt es für den Rennradler die Nordschleife binnen 24 Stunden so oft wie möglich zu bezwingen. Insbesondere der Streckenabschnitt hinauf zur hohen Acht treibt einem ordentlich Schweiß auf die Stirn. Abkühlung kam dabei leider immer wieder jede Menge von oben. Insbesondere in der zweiten Nachthälfte waren die Verhältnisse durch dichten Nebel und Dauerregen nicht einfach. Aber von dem schlechten Wetter ließ sich keiner abhalten. So gut der Grip auf der Nordschleife bei Trockenheit ist, so schmierig wird der Belag bei Nässe. Wir ließen es also insbesondere auf den normalerweise schnellen Abfahrten eher vorsichtig angehen. Unser Team bestand aus Sebastian Pläcking, Pascal Pfau, Tobias Stefes, Carina Stefes, Raphael Bartel, Helen Lutz, Julian Weddy-Poenicke und Marc Voigt. Wir waren somit mit sechs Männern und zwei Frauen dabei und am Ende belegten wir mit 21 gefahrenen Runden einen zufriedenstellenden 60. Platz von etwa 120 gestarteten Teams.

Am Ende nach fast 50 Bananen, 4 Kilogramm Nudeln, ordentlich Grillgut und nur wenigen Stunden Schlaf aber vielen Kilometern waren sich alle einig: 2020 sind wir wieder dabei!

Circuit Cycling Nürburgring

Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am 11. Mai startete ich bei einem Radrennen über die Grand Prix-Strecke des Nürburgrings, dem Circuit Cycling. Aufgrund der schlechten Wetterbedingungen (5 bis 7 Grad und starker Regen waren vorhergesagt) kürzten die Organisatoren die Strecke kurzfristig von 12 auf 9 Runden und insgesamt 45 Kilometer.

Tobias begleitete mich als moralische Unterstützung nach Adenau. Bei nasskalten Bedingungen zog ich mich um und präparierte das Rad. Pünktlich zur Startaufstellung um 17:45 Uhr hörte es tatsächlich auf zu regnen.

Der Startschuss erfolgte um 18 Uhr. Direkt vom Start weg zog sich das Feld weit auseinander und es ging zügig in die ersten scharfen Kurven und hinunter zur Dunlop-Kehre. Hier war aufgrund der nassen Straße Vorsicht geboten. Hinauf durch das Michael-Schumacher-S flog das Feld bei 10% Steigung endgültig auseinander und es bildeten sich mehrere Gruppen, die ähnlich "starke Beine" hatten.

Nach knapp 10 Minuten war die erste Runde geschafft. In den folgenden acht Runden wurden zwar die Beine immer schwerer – besonders an den beiden steileren Streckenabschnitten – aber das Wetter wurde immer besser. Es ließ sich sogar noch die Sonne blicken und auf den letzten Runden war die Strecke vollständig trocken.

Ich fuhr sehr konstante Rundenzeiten und konnte das Rennen richtig genießen. Tobias war zu Fuß am Rand der Strecke unterwegs und machte ein paar tolle Fotos.

Im Ziel musste ich zugeben, dass auch ein kurzes 45-Kilometer-Rennen richtig anstrengend sein kann! Insgesamt sprang ein 74. Gesamtplatz und 14. Platz in der Altersklasse heraus.

Ein tolles Event, an dem ich nächstes Jahr gerne wieder teilnehme!

Grand Raid Verbier / Grimentz 2018

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Die Möglichkeit nutzend derzeit durch ein Praktikum vor Ort zu sein, entschloss ich mich letztlich doch noch, mich zum sagenumschriebenen Grand RAID im Schweizer Kanton Wallis anzumelden. Nach der technischen Kontrolle am Rennvortag wurde mir beim Anblick der anderen Mitfahrer und ihrer Bikes schon langsam bewusst, auf was ich mich eingelassen hatte. Am nächsten Morgen ging es dann noch im Dunkeln um 4:30 Uhr von Sion aus mit dem Bus zum Startort, Hérémence. Dort angekommen hieß es dann erst mal warten, bis ich mit meinem Startblock um 6:45 Uhr starten konnte. Jedoch die ganze Zeit mit dem Hintergedanken: Das wird nicht leicht.
Die folgenden 7 Stunden ging es dann die Berge hoch und runter, wobei man die Gipfel der Schweizer 4000er wie auch den idyllischen Ort Evolène zu bestaunen hatte. Nach einem langen Anstieg bis zur Alm La Vieille war dann gemeinschaftliches Schieben angesagt, da die letzten 400 Höhenmeter bis zum Gipfel, dem Pass Pas de Lona auf 2787 Höhenmetern, schlicht zu steil zum Fahren sind. Nach einiger Zeit und viel Anstrengung war das dann aber auch geschafft und es verblieben 12 Kilometer Abfahrt bis zum Zielort Grimentz, welche man mit letzter Kraft versuchte sturzfrei zu meistern. Dort angekommen war ich einfach nur froh alles gut überstanden zu haben und sammelte nach 68 Kilometern und über 3000 Höhenmetern neue Kraft bei einem leckeren Schweizer Raclette.

Julius Emil Mann

RTF Hennef

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Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am 11. August starteten Marc, Tobias und ich bei der RTF in Hennef – quasi als letzten großen Test vor dem Alpenbrevet. Früh um 6:30 Uhr ging es in Birkenbeul los. Flach durch das Siegtal erreichten wir nach 45 Kilometern pünktlich um kurz vor neun den Startbereich in Hennef. Nach kurzem Frühstück bogen wir auf die RTF-Strecke ein, die nach wenigen Kilometern direkt hinauf nach Happerschoss und dann in ständigem Auf- und Ab ins Bergische Land in Richtung Nümbrecht führte.

Bei besten Verhältnissen, Sonne und Temperaturen um 20 Grad genossen wir die einsamen Straßen. Kurz vor Brüchermühle bogen Marc und Tobias nach Hause ab und waren nach rund 120 Kilometern wieder in Birkenbeul. Ich wollte an dem Tag nochmal länger im Sattel sitzen und fuhr die RTF weiter über die Wiehltalsperre, Drabenderhöhe und Seelscheid mit vielen Höhenmetern bis zum Ziel nach Hennef. Nach kurzer Stärkung mit leckerem Kuchen nahm ich die letzten Kilometer nach Hause in Angriff, wo ich nach 205 Kilometern und rund 7,5 Stunden Fahrzeit erschöpft ankam.

RTF „Täler und Höhen“

Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am Samstag, dem 04.08.2018, startete ich gemeinsam mit Tobias bei der RTF „Täler und Höhen“ des RTV Lohmar. Aufgrund der heißen Wetterprognose und der relativ späten Startzeit von 09:00 Uhr entschieden wir uns zu einem „alternativen“ Ablauf: Mit dem Rad zum Start, dann einen Teil der RTF mitfahren und in Heimatnähe nach Hause abbiegen.

Um 06:30 Uhr ging es im Westerwald mit dem Rad los zum Start nach Lohmar. Bei angenehmen Temperaturen und nach einem kleinen Frühstück beim Bäcker erreichten wir nach rund 50 Kilometern um halb neun den Startbereich. Nach Einschreibung und entrichten der Startgebühr nahmen wir die offizielle RTF-Strecke in Angriff.

Streckenweise ging es in größeren Gruppen bis zum langen Anstieg zum ersten Kontrollpunkt in Oberelben zügig voran. Dann folgte eine Schleife zum Höhenmeter sammeln „über den Berg“ bis fast nach Eitorf und durch das Ottersbachtal wieder zurück nach Oberelben. Am späten Vormittag verließen wir dann, bei mittlerweile über 30 Grad, die Strecke in der Nähe von Nümbrecht und bogen nach Hause ab.

Dort standen dann immerhin 150 Kilometer und über 1.500 Höhenmeter in fünfeinhalb Stunden auf dem Tacho.

Kommende Woche ist der Start beim RTF in Hennef geplant – quasi als Generalprobe für das Saisonhighlight Alpenbrevet Ende August.

Erfolg mit Panne beim Radmarathon Giro Hattersheim

Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am vergangenen Sonntag den 10.06.2018, startete ich gemeinsam mit Christoph beim Radmarathon Giro Hattersheim. Die anspruchsvolle Streckenführung durch den Taunus und über den Feldberg bis auf knapp 900 Meter Höhe hatte ich bei meiner letzten Teilnahme vor zwei Jahren schon kennengelernt. Damals war ich sehr schnell gestartet und auf den letzten 80 Kilometern hatten mich dann die Kräfte verlassen. Deshalb wollte ich es in diesem Jahr deutlich ruhiger angehen lassen.

Bei starker Bewölkung und feuchten Straßen starteten wir um 6:10 Uhr früh in Hattersheim. Nach gut zwei Stunden besserte sich das Wetter langsam und wir erreichten die Kontrollstelle, etwa bei Kilometer 70, mit einem angenehmen 25er Schnitt.

Pünktlich zum Anstieg auf den Feldberg kam die Sonne heraus und es wurde sehr schnell sehr warm. Mitten im Anstieg dann ein Knall – und ein geplatzter Hinterreifen. Auf dem geschotterten Platz der letzten Kontrollstelle musste ich mir wohl den Reifen seitlich aufgeschlitzt haben, wo sich nun der Schlauch nach außen drückte. Ich schickte Christoph weiter, damit er nicht zu viel Zeit verlieren würde. Mit Hilfe einer leeren Gelpackung, die ich zwischen die defekte Stelle im Mantel und einen neuen Schlauch platzierte, konnte ich den Reifen notdürftig flicken. Die Marathondistanz würde ich zwar damit nicht zu Ende fahren können, aber vielleicht die noch fehlenden 70 Kilometer für die 150-Kilometer-Strecke.

Nachdem ich den Feldberg erreicht hatte, machte ich mich dann vorsichtig auf die Abfahrt. Bei schwül-heißen 30 Grad forderte so manche Rampe nochmal richtig Körner, aber nach 152 Kilometern, 2.300 Höhenmetern und rund 6 Stunden erreichte ich glücklich und ohne weitere Pannen das Ziel.

Nach einer Dusche wartete ich dann bei alkoholfreiem Weizen und Kuchen im Zielbereich auf Christoph. Nach gut 8,5 Stunden, 211 Kilometern und 3.300 Höhenmetern hatte er es geschafft – eine tolle Leistung insbesondere bei der Hitze! Das ständige Auf und Ab der letzten 80 Kilometer, hatten ihm nochmal alles abverlangt.

Insgesamt eine ganz tolle und hervorragend organisierte Veranstaltung, perfekte Verpflegung, freundliche Helfer und eine sehr schwere Strecke! Ein kleiner Verbesserungsvorschlag von unserer Seite; keine Kontrollstellen auf Schotter