Der „Löwentriathlon“ gefällt alljährlich allen Teilnehmern ganz besonders, weil er toll organisiert ist und im Herzen des schönen Westerwaldes stattfindet, am und um den dortigen Postweiher. In der Region also, in der „MANN Strom“ ansässig ist. Und die „MANNschaft“ ebenfalls zu Hause – und deswegen selbstverständlich beim Heimspiel am Start gewesen ist!
Eine super Kulisse für das Event. Foto: Dominik Ketz/Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Triathlon ist Einzelsport? Nun, nimmt man diejenigen dazu, die am Streckenrand stehen und sich die Seele aus dem Leib brüllen, um jene anzufeuern, die sich auf der Laufstrecke durch die letzten Meter beißen, könnte man ihn auch als „Teamsport“ bezeichnen.
Der „Löwentriathlon“ markiert das Ende des Wonnemonats Mai. Am Postweiher im Westerwalddorf Freilingen bietet er zwei vielfältige Tage, drei Distanzen – Sprint, Olympisch und Mitteldistanz –, dazu die 2. Bundesliga Süd und die Regionalliga Mitte. Und mittendrin, im eigenen Revier: die „MANNschaft“ mit zahlreichen Startern.
Kein temperiertes Hallen- oder Freibadwasser, sondern ein offenes Gewässer für die Schwimmdisziplin, ein Rundkurs durch den Postweiher. Danach ist es aufs Rad gegangen – rund um die Westerwälder Seenplatte, auf behördlich abgesperrten Straßen und mit ordentlich Höhenmetern, wo die Beine schon mal ein ernstes Wörtchen mitreden.
Den Schlusspunkt hat die Laufrunde um einen Campingplatz und das Strandbad am See gesetzt, vorbei an allen, die noch eine letzte Portion Energie fürs Anfeuern übrig hatten. Heimspiel eben – mit zahlreichen Startern auf der Strecke und Supportern drumherum, die das Event erst so richtig laut gemacht haben.
Der diesjährige „Löwentriathlon“ hatte viele Gesichter. Für den einen war es der allererste Triathlon. Für den anderen die Generalprobe vor dem „Ironman“ Frankfurt. Oder auch ein spontaner Start, weil sich ein Vereinskollege verletzt hatte.
So verlief das Wochenende im Team der „MANNschaft“:
Samstag: Sprintdistanz (0,5 – 20 – 5 km: Sebastian Wolf legte vor und finishte in 1:13 h, Franziska Keßler folgte in 1:32 h.
Sonntag: Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen – 38 km Rad – 10 km Lauf): Hier wurde es richtig eng. Aaron Rieker brachte 2:39 h ins Ziel – ganz dicht vor Christian Schön und Robin Graf, die ihm innerhalb von nur 40 Sekunden folgten. Bei seiner Triathlon-Premiere setzte Lennart Schlimm mit 2:45 h ein dickes Ausrufezeichen, und Franziska Stahl meisterte die anspruchsvolle Strecke in 2:54 h.
Mitteldistanz (2 km Schwimmen – 75 km Rad – 21 km Lauf): Clarissa Gilles bog in 4:58 h ein, wurde Gesamt-Dritte der RLP-Wertung und gewann ihre Altersklasse W30 – stark! Bei den Männern finishte Christian Geimer in 5:07 h vor Sebastian Lachermeier (5:09 h) und Pierre Joswig (5:18 h), der sich damit Platz 3 in der RLP-Wertung M45 sicherte.
