Erste Läufe im Wonnemonat

Der Wonnemonat Mai hat begonnen: Was kann es da Schöneres geben, als sich draußen als Läufer zu betätigen!

…das dachten sich auch René Metzger, Dennis Pauschert, Benedikt Weidenbruch, Siegmar Sendzik und Nicole Schäfer aus der „MANNschaft“.





Während die vier Jungs beim „Flecker Tunnellauf“ in Freudenberg gestartet sind, der mit zehn Kilometern ein eher kurzer Wettbewerb ist, ging Nicole in der Eifel auf die Marathon-Strecke beim „Lohners Vulkan Marathon“ in Mendig.

Die erste Hälfte absolvierte sie in schnellen 2:11 Stunden und legte damit den Grundstein für ihr späteres Podiumsergebnis. Wie so oft, machte sich in der zweiten Hälfte der Distanz die Belastung bemerkbar, so dass Nicole für die verbleibenden Kilometer 2:30 Stunden benötigte. Dennoch bewies sie Ausdauer und mentale Stärke: In der Altersklasse W35 erreichte sie so einen hervorragenden 3. Platz und krönte ihren Lauf mit einer Gesamtzeit von 4:41 Stunden.

Ganz nebenbei ist die Strecke durch die Vulkaneifel eine herrliche Kulisse für den Wettbewerb gewesen. Der Kurs führte durch abwechslungsreiche Naturabschnitte, die den Lauf zu einem besonderen Erlebnis machten. Bei bestem Frühlingswetter genossen die rund 1.800 Teilnehmer in allen Wettbewerben die Atmosphäre dieses traditionsreichen Events am 1. Mai.


Bei Renés, Dennis‘, Benedikts und Siegmars Teilnahme in Freudenberg stellte der Wechsel zwischen den beinahe schon hochsommerlichen Abschnitten der Strecke und dem deutlich kühleren Tunnel, durch den der Lauf in Freudenberg führt, hohe Anforderungen an Renneinteilung und Konzentration.

René überzeugte mit einer Zeit von 38:17 Minuten und belegte Platz 6 gesamt sowie Rang 2 in der Altersklasse M 40. Dennis lief in 44:53 Minuten zum Ziel (Platz 36 gesamt, 5. M 40), Benedikt nach 48:56 Minuten (Platz 69 gesamt, 7. M 30). Und Siegmar komplettierte die Gruppe aus der „MANNschaft“ mit 1:06:25 Stunden

Als Lauf im Rahmen des „Ausdauercups“ hat der „Flecker Tunnellauf“ zusätzliche Bedeutung für die Serienwertung. Hier konnten wichtige Punkte gesammelt werden.

Insgesamt erreichten 157 Läufer das Ziel.

Zwei Neulinge an der Elbe

Es ist nicht verwunderlich, dass der „HASPA MARATHON HAMBURG“ jedes Jahr die Laufbegeisterten anlockt: Bei der diesjährigen 40. Jubiläumsausgabe kamen über 46.000 Aktive – Teilnehmerrekord. Mitten drin: Marek Ermert und Sebastian Buchner aus der „MANNschaft“, im Trikot von „MANN Strom“.

Sebastian unterwegs.

Der „HASPA MARATHON HAMBURG“ ist geradezu eine Sightseeingtour durch die Stadt an Alster und Elbe! Ob Reeperbahn, Hafen, Landungsbrücken, Elbphilharmonie oder Speicherstadt, die Läufer kommen an nahezu allen Highlights der Metropole vorbei. Ohnehin überzeugt die Strecke durch ihre besondere Atmosphäre mit 300.000 Zuschauern.






Marek absolvierte den Marathon in 3:53:40 und unterbot damit seine gesetzte Zielzeit von unter vier Stunden.

Marek auf seinem Weg zum Ziel.

Sebastian ging beim Halbmarathon an den Start. Er konnte ebenfalls seine Zielzeit von zwei Stunden unterbieten und erreichte das Ziel nach 1:48:14.


Für beide war es der erste Wettkampf über diese Distanz, und so freuen sie sich ganz besonders über die tollen Ergebnisse.

Fotos: privat (3), Haspa Marathon Hamburg (2)




Motivation und Basis

Eher kühle Temperaturen und leichter Nieselregen, aber dennoch eine super Stimmung an der Strecke des diesjährigen 21. „MEIN FREIBURG MARATHON“. Mit dabei: Benedikt aus der „MANNschaft“, der sich das Knacken der Vier-Stunde-Marke vorgenommen hatte.

Freiburg ist ein herrlicher Ort für das Event. Foto: FWTM-Spiegelhalter

Startschuss zum Lauf. Foto: FWTM/Klaus Polkowski

Freiburg bietet eine wunderbare Kulisse, und die abwechslungsreiche Streckenführung bezieht mehrere Stadtteile mit ein.

Benedikt ist im Breisgau am Start gewesen.

Etwa 13.200 Aktive sind bei dem sportlichen Event unterwegs gewesen. So auch Benedikt im Trikot von „MANN Strom“: Er hat seinen Lauf kontrolliert und kämpferisch bis ins Ziel absolviert.

…gleichwohl blieb das große Vorhaben, nach 42,195 Kilometern unter vier Stunden die Ziellinie zu passieren, außer Reichweite: 4:06:25 Stunden zeigte die Uhr am Ende. Doch das war immerhin eine neue persönliche Bestzeit und außerdem Motivation wie Basis für die nächsten Anläufe.




Lucas unter den 42.563

„Der GENERALI BERLINER HALBMARATHON gehört zu den größten Halbmarathons weltweit“, so dessen Veranstalter. Seit 44 Jahren gibt es das Event bereits. Zu den 42.563 Teilnehmern dieses Jahres hat auch Lucas Benten aus der von „MANN Naturenergie“ gesponserten „MANNschaft“ gehört.

Foto: SCC EVENTS/Petko Beier

134 Nationen sind in der Hauptstadt an den Start gegangen. Der Lauf von Lucas verlief vom Startschuss an gleichmäßig und ohne größere Zwischenfälle. „Wegen der guten Streckenführung durch beliebte Berliner Straßen und die hervorragende Organisation ließ sich von Anfang bis Ende ein konstanter Rhythmus halten“, berichtet der „MANNschaftler“ nach seiner Rückkehr.

Foto: SCC EVENTS/Norbert Wilhelmi

Im Ziel am Brandenburger Tor konnte er das Rennen nach 1:34:20h mit einer persönlichen Bestzeit beenden: Damit wird man 4.368. im Gesamtklassement, erreicht Platz 3.829 unter den Männern und 823 in der AK35.

Also ein gelungener Auftritt im Trikot der „MANNschaft“ auf der schnellen und flachen Strecke in Deutschlands größter Stadt.

„MANNschaft“ laufend jeck in Bonn

Ein bisschen verrückt – „jeck“, wie der Rheinländer sagt – muss man vermutlich sein, wenn man lange Laufdistanzen liebt. Das Motto „Laufend jeck“, unter dem der diesjährige „Deutsche Post Marathon Bonn“ am vergangenen Wochenende gestanden hat, passt also – und trifft auf 11 Sportler der „MANNschaft“ zu, die am Rhein an den Start gegangen sind.

Bild auf die Bundesstadt. Foto: Thomas Hendele

Linda und Robin Graf mit ihren Medaillen aus Bonn.

Mit 22.222 Teilnehmern (4.000 mehr als zuvor) verzeichnete das Event einen neuen Rekord. Die Strecke hat die 11 „MANNschaftler“ im Trikot des Energieversorgers „MANN Naturenergie“ quer durch die Bundesstadt bis zum „Post Tower“ und über die Museumsmeile zum Ziel vor dem Alten Rathaus geführt. Dabei sind gleich reihenweise persönliche Bestzeiten aufgestellt worden.


Halbmarathon

•Platz 208: Mezzo Pascal Meyer in 1:26:20

•Platz 209: Robin Graf in 1:26:21

•Platz 214: Benjamin Klöckner in 1:26:27

•Platz 298: Sebastian Wolf in 1:28:10

•Platz 310: Niklas Schütz in 1:28:25

•Platz 646: Jörg Schütz in 1:34:17

•Platz 1.831: Robert Blehm in 1:44:32

•Platz 4.315: Linda Bruch in 1:56:52

•Platz 5.768: Linda Graf in 2:03:08

•Platz 8.668: Leonie Längricht in 2:21:37


Marathon

•Platz 638: Gunnar Clemens in 3:53:13


Mit rund 12.500 Anmeldungen ist der Halbmarathon übrigens die beliebteste Disziplin gewesen. Insgesamt 10.551 Finisher erreichten deren Ziel, während der Marathon 1.650 Finisher verzeichnete.

Auch Niklas Schütz und Leonie Längricht sind ins Ziel am historischen Rathaus gelaufen.

So bleibt am Tag danach als Fazit: Teilnehmerrekord, hervorragende Stimmung entlang der Strecke und zahlreiche persönliche Erfolge. Für „Die MANNschaft e.V.“ wurde der Bonn-Marathon 2026 so zu einem rundum gelungenen Wochenende – ganz im Sinne des Mottos „Laufend jeck“.

Winterlaufserie? Eher ein Sommerfest!

Was für ein Tag: Strahlender Sonnenschein, fast 20 Grad! Wer die Augen schloss, hätte schwören können, es wäre der erste richtige Sommertag des Jahres. Dabei war die „MANNschaft“ doch eigentlich zum „Winterlaufen“ gekommen: zum dritten Rennen der 35. Winterlaufserie der LG Dornburg im hessischen Teil des Westerwaldes.

Finnlay und Eddie

Mit 13 Athleten ist der von „MANN Naturenergie“ gesponserte Verein an die Startlinie in Dornburg-Wilsenroth getreten. Die Winterlaufserie der LG Dornburg ist eine Traditionsveranstaltung, die wohl niemand auslassen möchte. Seit über 30 Jahren bringt die aus den Stammvereinen TuS Frickhofen, TuS Langendernbach und TV Wilsenroth gegründete Laufsportgemeinschaft die Läufer der Region durch den Winter.

Die Strecke in Dornburg-Wilsenroth ist durchaus anspruchsvoll. Gelaufen werden Runden von 2,5 Kilometern, die es trotz ihrer Kürze „in sich haben“, ehe man das Finish in der Dorfmitte erreicht. Nach etwa 1,5 Kilometern wartet ein ordentlicher Anstieg, rund 40 Höhenmeter pro Runde summieren sich. Von flach keine Spur. Wer oben angekommen ist, darf den Abstieg genießen – und das heißt auch: direkt durch das Stimmungsnest im Zielbereich. Beim Fünf-Kilometer-Lauf erlebt man dies zweimal, beim Zehn-Kilometer-Lauf sogar viermal.

Der sportliche Höhepunkt des Tages gehörte „MANNschaftler“ Christian Geimer. Im Fünf-Kilometer-Walking ließ er nicht nur das gesamte Feld hinter sich – er pulverisierte dabei zudem den Streckenrekord. Eine Leistung, die zeigt: Die „MANNschaft“ ist auch abseits der klassischen Laufdisziplin bestens aufgestellt.

Caglar Selek und Erhan Sigircio nutzten das Fünf-Kilometer-Rennen kurzerhand als Aufwärmprogramm, um anschließend beim Zehn-Kilometer-Lauf noch einmal richtig aufzudrehen. Zwei Rennen an einem Tag!

Und dann war da noch der Nachwuchs. Finnlay Könighaus und Eddie Lachermeier hielten beim Bambini-Lauf die Fahne hoch – mit dem Ernst, der Entschlossenheit und dem Stolz, den man in diesem Alter nur haben kann, wenn man über die Ziellinie läuft. Für die Zukunft der „MANNschaft“ ist also bestens gesorgt.

Pierre, Erhan und Caglar (von links).

Mit den 13 Aktiven zeigte der Verein in Wilsenroth eine starke Beteiligung, die einmal mehr das besondere Gemeinschaftsgefühl unterstreicht, das die „MANNschaft“ ausmacht. Außerdem ein tolles Signal: Bei der Nachmeldung wusste man mittlerweile gleich, wie der Name des Teams richtig geschrieben wird!

Ein großer Dank gilt der LG Dornburg für die gewohnt reibungslose und herzliche Organisation. Anmeldung, Siegerehrung, Umkleiden, Duschen – alles war bestens untergebracht in der Mehrzweckhalle in Wilsenroth. Nach dem Lauf warteten Imbiss und Teestation auf alle, die sich stärken wollten. Die „MANNschaft“ kommt nächstes Jahr gerne wieder – aber zuerst darf der Frühling genossen werden.

Hier die Ergebnisse der „MANNschaft“ zum Download:

Ultralauf am Hardtsee: Podestplatz für René Metzger

„Wir fangen an, wo Marathon aufhört“: Mit diesem Motto beschreibt die Deutsche Ultramarathon-Vereinigung (DUV) treffend die Faszination des Ultramarathons. Denn solche Läufe gehen über die klassische Marathondistanz von 42 Kilometern hinaus. Genau diese Grenzüberwindung verkörpert auch der „HaWei50“, ein 50-Kilometer-Ultralauf rund um den Hardtsee. Wer als erfahrene Marathonläuferin oder erfahrener Marathonläufer eine neue Herausforderung sucht und wissen möchte, wie weit die eigenen Kräfte tragen, findet hier die perfekte Bühne. So, wie „MANNschaftler“ René Metzger.


Jetzt versammelte sich die Ultralauf-Community erneut, um gemeinsam die 50-Kilometer-Distanz in Angriff zu nehmen. Auch René Metzger von der „MANNschaft“ war dafür angereist.

Mit Hawaii und tropischer Hitze hatte die zum fünften Mal ausgetragene Veranstaltung natürlich nichts zu tun. Vielmehr handelt es sich bei dem Straßenlauf um ein anspruchsvolles Winterevent im baden-württembergischen Ubstadt-Weiher, rund 30 Kilometer nordöstlich von Karlsruhe.

Der „HaWei50“ – benannt nach dem Ortsteil Weiher – führt über 50 Kilometer rund um den Hardtsee, einen etwa 45 Hektar großen Badesee, der einst durch Kiesabbau entstand. Während sich hier im Sommer Erholungssuchende tummeln, gehört der See Ende Februar den Ausdauersportlern.

Austragungsort ist das kompakte Freizeitzentrum Hardtsee, das alles bietet, was das Läuferherz begehrt: eine attraktive Strecke ohne Straßenüberquerungen sowie eine hervorragende Infrastruktur mit Parkplätzen, Toiletten und Duschen in unmittelbarer Nähe von Start und Ziel. Zwei Zuschauer-Pendelwege ermöglichen es Begleitpersonen, ihre Favoriten auf jeder Runde mehrfach anzufeuern – ein nicht zu unterschätzender Motivationsschub auf den letzten Kilometern.

Gelaufen werden zehn Runden à fünf Kilometer auf einer absolut flachen und offiziell vermessenen Strecke. Die bestenlistenfähige Distanz macht den Wettbewerb auch für ambitionierte Athletinnen und Athleten interessant. Gleichzeitig gilt die 50-Kilometer-Distanz als klassischer Einstieg in die Welt des Ultramarathons.

Zur optimalen Vorbereitung bot die Laufsportgemeinschaft Weiher im Vorfeld zweimal monatlich lange Trainingsläufe über 26 bis 30 Kilometer an – ideale Bedingungen für einen gelungenen Start ins Ultra-Running.

Ein besonderer Vorteil beim „HaWei50“: Alle fünf Kilometer befindet sich eine Verpflegungsstation. Zudem besteht nach jeder Runde die Möglichkeit, den Wettkampf vorzeitig zu beenden. Die bis dahin erbrachte Leistung wird selbstverständlich in die Ergebnisliste aufgenommen. Die begehrte Finisher-Medaille jedoch erhalten nur jene, die nach 50 Kilometern tatsächlich die Ziellinie überqueren – lautstark unterstützt von einem professionellen Sprecher, der für echte Gänsehautmomente sorgt.

Eben diese tolle Atmosphäre genossen nun wieder etliche Motivierte: Getreu dem Motto „Spitzensport trifft Breitensport“ starteten um 10 Uhr sowohl ambitionierte Ultraläufer als auch zahlreiche Hobby- und Freizeitathleten gemeinsam ins Rennen. Für die „MANNschaft“ ist René Metzger angetreten – und hat mit einer herausragenden Leistung überzeugt. In einer beeindruckenden Zeit von 3:30:10 Stunden absolvierte er die 50 Kilometer und erreichte damit den 11. Platz im Gesamteinlauf unter 450 Finishern über die 50 Kilometer-Distanz.

Besonders bemerkenswert: In der Altersklasse M40 lief René sogar auf den 3. Platz und sicherte sich damit einen Podestplatz in seiner Wertungsklasse. Dieses Resultat unterstreicht nicht nur seine ausgezeichnete Form, sondern auch das hohe sportliche Niveau der Veranstaltung.

Das 2025 erstmals eingeführte Festzelt im Start- und Zielbereich bot dann mit festem Zeltboden und Heizung beste Voraussetzungen für einen gemütlichen Ausklang samt Siegerehrung. Ein würdiger Abschluss für alle, die sich der 50-Kilometer-Herausforderung gestellt hatten.

Das hohe sportliche und organisatorische Niveau blieb international nicht unbemerkt: Die International Association of Ultrarunners (IAU) zeichnete den „HaWei50“ bereits zweimal mit dem Silber-Label aus. Und auch in diesem Jahr zeigte das Event einmal mehr: Ultramarathon bedeutet nicht nur längere Distanzen, sondern ebenso Gemeinschaft, Organisation auf höchstem Niveau und außergewöhnliche sportliche Leistungen.