Team Triathlon

Ironman 70.3 Rügen

Autor: Florian Zilz, Team Triathlon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Am Sonntag den 09.09.2018 stand der 5. Strandräuber Ironman 70.3 auf Rügen an,
drei „Männer“ der MANNschaft waren dort vertreten. Marc Niedergriese, Benjamin Klöckner und Florian Zilz stiegen bei Sonnenschein in die 19°C kühle, ruhige Ostsee.
Nach einem 2300 Meter, etwa 400 Meter zu langen Schwimmen kamen alle Athleten in persönlich zufriedenstellenden Zeiten aus dem Wasser. Nun folgten 2 Runden á 45 Kilometer über die Insel. Leider hatte Marc beim Überholen Kontakt mit dem Kampfrichter-Motorrad
was ihm eine 5-Minuten-Strafe bescherte, die anderen beiden konnten gut im Feld mitfahren.

Beim anschließende Halbmarathon (21,1 Kilometer) mussten 2,5 Runden durch den Park von Binz sowie der Innenstadt gelaufen werden – vier mal musste hier ein Berg von 500 Metern Länge und bis zu 11% Steigung absolviert werden, der den Athleten die letzte Reserve abverlangte.

Schlussendlich waren alle 3 glücklich und erschöpft mit folgenden Zeiten im Ziel:

Benjamin 5:41:56 h

Marc 5:13:14 h

Florian 5:09:15 h

Geimers erfüllen sich Familientraum

Autor: Christian Geimer, Triathlet
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Port Elizabeth/ Atzelgift. „Das war ein tolles Erlebnis, ein Familientraum ist wahr geworden“; schwärmte Christian Geimer unmittelbar nach seiner Rückkehr von der 70.3 Triathlon WM über die halbe Ironmandistanz. An dieser haben der 26-jährige Betriebswirt, der derzeit in Köln seine Masterthesis schreibt, und sein in Atzelgift wohnender 56-Jähriger Vater Günter, Geschäftsführer einer Möbelfirma, erstmals gemeinsam teilgenommen.

Letztlich erreichte Christian Geimer nach 4.32h als 80. der mehr als 350 Starter in seiner Altersklasse M25-29 das Ziel, Günter Geimer belegte, genau wie im Jahr zuvor - Rang 106 unter den rund 250 Athleten in der Klasse M55-59.

Bei ordentlichem Wellengang stürzte sich in Port Elizabeth jede Altersklasse einzeln mit dem Landstart vom Strand aus in den Indischen Ozean. Auf der 45 Kilometer langen Wendepunkt-Radstrecke hatten die Triathleten bei nasskalter Witterung während der ersten Hälfte der Distanz mit teils heftigem Gegenwind zu kämpfen, bevor sie anschließend vom Rückenwind profitieren durften.

Für die Geimers verlief das Rennen auf dem Rad sehr unterschiedlich. Während sich Christian, nach dem Schwimmen auf einem Rang in den 70ern liegend, mit einer Radzeit von 2.23h für die 90 Kilometer unter die ersten 40 seiner Altersklasse nach vorn kämpfen konnte, hatte sein Vater Günter riesiges Pech mit einer Reifenpanne nach 15 Kilometern, die ihn rund 10 Minuten und letztlich eine wesentlich bessere Endplatzierung kosteten.

Emotionaler Höhepunkt für die Teilnehmer war dann der Lauf über 2 x 10,5 Kilometer, bei dem fast 40.000 Zuschauer die Innenstadt von Port Elizabeth säumten und die Athleten lautstark anfeuerten. „Im Lauf war meine Konkurrenz extrem flott unterwegs, da habe ich dann doch noch etliche Plätze eingebüßt“, so Christian Geimer. „Insgesamt war ich aber top vorbereitet und konnte daher meine beste Leistung bringen. Mit der Zeit bin ich bei den schwierigen Bedingungen sehr zufrieden. Das galt bezüglich des Schwimmens und Laufens auch für meinen Vater, er hatte halt leider das Pech beim Radfahren“.

Für Christian, der sich inzwischen von den Folgen eines schlimmen Trainingsunfalls aus dem Jahr 2016 erholt hat, war es die fünfte WM-Teilnahme, für Günter die zweite. Beide starten für die „Die MANNschaft Hachenburg“. „Von dieser Seite und auch von meiner Mutter Michaela, die uns den Rücken frei hält, erhalten wir große Unterstützung“, zeigte sich Christian dankbar.

Das Ziel für die nächste Saison ist die erneute Qualifikation für die
Weltmeisterschaft 2019 in Nizza.

„Das wird jedoch nicht einfach, da wollen nämlich sehr viele Europäer hin“.

2. Raiffeisentriathlon Neuwied

Autor: Philipp Brenner, Team Triathlon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Am 19.08.2018 startete Philipp Brenner beim 2. Raiffeisentriathlon in Neuwied über die Sprintdistanz. Da das Schwimmen aufgrund von extremen Niedrigwassers des Rheins abgesagt werden musste, wurde das Schwimmen durch einen Lauf ersetzt und die Veranstaltung wurde somit zum Duathlon.

Bei bestem Wetter galt es zu Beginn 1,6 Kilometer zu laufen, im Anschluss daran knapp
23 Kilometer auf dem Rad zu fahren und zum Abschluss nochmal 4,5 Kilometer zu laufen.
Von dem wie immer enorm schnellen Anlaufen der restlichen Athleten ließ sich Philipp nicht irritieren und lief den ersten Lauf sehr kontrolliert, um nicht bereits zu Beginn zu viel Energie
zu verlieren. Die anschließende Radstecke mit 200 Höhenmetern über die vollgesperrte Raiffeisenstraße kam Ihm sehr entgegen.

Einer soliden Leistung auf dem Rad folgte dann ein schneller Wechsel in die Laufschuhe. Aufgrund der verschiedenen Distanzen war es kaum möglich die aktuelle Platzierung festzustellen. Somit galt es sich voll und ganz auf die eigene Leistung zu konzentrieren und nochmal alles rauszuholen. Dies gelang auch mit dem 9. Gesamtrang und dem 2. Platz in der Altersklasse M25. 

27. Kindelsbergtriathlon des TuS Müsen

Autor: Philipp Brenner, Team Triathlon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am Sonntag, den 29.07.2018 hatte sich Philipp Brenner den Kindelsbergtriathlon als nächsten Wettkampf der Saison ausgesucht. Bei dem kleinen, aber gut organisierten Wettkampf starteten rund 200 Athleten inklusive einiger gemeldeter Staffeln. Aufgrund der kurzen Anfahrt ins Siegerland gestaltete sich die Anfahrt entspannt.

Nach dem Abholen der Startunterlagen und dem Einchecken in die Wechselzone sollte es auch schon bald losgehen. Zu Beginn galt es 560 Meter im Naturfreibad in Müsen zu schwimmen. Leider verlief das Schwimmen nicht wie erhofft und Philipp kam in der Mitte des Feldes aus dem Wasser.

Im Anschluss mussten 4 Runden auf dem 5 Kilometer langen Kurs absolviert werden. Bedingt durch die teilweise sehr engen Straßen wurde es sehr voll auf der Strecke. Leider nahmen wie so häufig einige Athleten das Windschattenverbot nicht so genau, was sehr ärgerlich war. 

Trotzdem konnte Philipp sich in dem Feld nach vorne arbeiten und noch Kraft für das Laufen sparen. Der abschließende Lauf wurde auf einem zuschauerfreundlichen, fünfmal zu laufenden Rundkurs um das Freibad ausgetragen. Mit der achten Laufzeit des Tages konnte er seine Laufstärke ausspielen und den Wettkampf gut zu Ende bringen.

Am Ende stand nach Abzug der Staffeln ein 25. Gesamtplatz und der 5. Platz in der AK 25 zu Buche. Bei einem gut besetzen Feld macht das Ergebnis Hoffnung für die nächsten Wettkämpfe der Saison. 

Triathlon in Köln

Autor: Marc Niedergriese, Team Triathlon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am vergangenen Samstag startete Marc zum ersten Mal nach einem Jahr Triathlonabstinenz wieder bei einem Sprinttriathlon im Rahmen des Cologne Triathlon Weekend 2018.
Bei dem etwas verlängerten Sprint mussten 750 Meter im Wasser, 30 Kilometer auf dem Rad und 7,7 Kilometer auf der Laufstrecke bewältigt werden.

Für Marc sollte dieses Rennen ein erster und letzter Test vor dem Ironman 70.3 Rügen am kommenden Wochenende sein, wo er zusammen mit Florian Zilz und Benjamin Klöckner am Start stehen wird.

Pünktlich um 9:30 Uhr fiel dann der Startschuss am Fühlinger See. Nach einem schnellen Anschwimmen pendelte sich das Tempo ein und Marc konnte das Wasser als 3. seiner Startgruppe verlassen. Nach dem Wechsel auf die Radstrecke wurde dann schnell klar, dass der einzige Weg eine gute Platzierung zu erreichen der Versuch der Flucht auf dem Rad sein musste. Dies gelang dann auch ziemlich gut und Marc konnte sich gefolgt von einem Mitstreiter circa 80 Sekunden vom restlichen Feld absetzen.

Die Leistung auf dem Rad war solide, sogar besser als selbst erwartet, jedoch darf man nach 11 Monaten ohne und erst 2 Monaten wieder im Training nicht zu viel erwarten. Unterm Strich stand ein Geschwindigkeitsdurchschnitt von exakt 40 km/h.

Auf der Laufstrecke war von vornherein klar, dass der Lauf im Renntempo für den Ironman 70.3 auf Rügen stattfinden soll und nicht schneller. So büßte Marc auf der Laufstrecke in seinem Startblock zwar noch 5 Plätze ein, was aber weniger tragisch war im Hinblick auf die kommende Woche.

Als Endergebnis stand dann der 12. Platz in der Gesamtwertung und der 2. Platz in der Altersklasse zu buche.

Teilnahme am Moersbachman

Autor: Dennis Pauschert, Team Breitensport / Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am Samstag, den 11. August 2018, fand der 34. Sprint-Triathlon der SG Mörsbach bei optimalem Wetter statt. Für Die MANNschaft e.V. waren Dennis Pauschert und Harald Kohlhass am Start. Gestartet wurde mit einer 240-Meter-Schwimmstrecke im Dickendorfer Freibad bevor es auf eine 22-Kilometer lange Radstrecke durch den Westerwald in Richtung Grillhütte in Mörsbach ging. Dort wartete dann noch eine abschließende und anspruchsvolle 6 Kilometer Strecke rund um die Grillhütte auf die Sportler.

Als erster der beiden Starter für Die MANNschaft e.V. ging Harald Kohlhaas ins Wasser. Er benötigte für die Schwimmstrecke 04:07 Minuten. Die Radstrecke absolvierte er in 50:23 Minuten inklusive zweier Wechsel. Nach 31:29 Minuten auf der Laufstrecke lief er in einer Gesamtzeit von 01:26:01 Stunden im Ziel ein. Dies bedeutete am Ende Platz 50 im Gesamteinlauf.

Dennis Pauschert, der seinen ersten Triathlon für Die MANNschaft e.V. absolvierte, kam nach 05:22 Minuten aus dem Wasser. Durch einen guten Wechsel konnte er zügig auf Rad wechseln und benötigte für die Radstrecke 46:41 Minuten inklusive der beiden Wechsel. Den abschließenden Lauf finishte er in 27:18 Minuten und einer Gesamtzeit von 01:19:23 Stunden. Im Gesamteinlauf am Ende des Tages bedeutete dies Platz 26 von 237 Finishern.

Es war mal wieder eine gelungene und sehr gut organisierte Veranstaltung.

Trainingswochenende mit belgischen Nationalmeisterschaften in Eupen

Autor: Christian Geimer, Triathlet
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am ersten August – Wochenende nutzte Christian Geimer die Wettkämpfe als Trainingsvorbereitung für den abschließenden Trainingsblock in der WM-Vorbereitung. Dabei startete er samstags bei dem Sprint, um sich die Strecke für Sonntag genau anzuschauen. Die Sprintzeit betrug 67:15 Minuten für 0,5-19,5 Kilometer durch die belgische Eifel. Sonntags wurde das Rennen der belgischen Nationalmeisterschaft ausgetragen, was sich auch in der professionellen Organisation wiederspiegelte. Für die 1,9 Kilometer Schwimmen, 76 Kilometer Rad und die 21 Kilometer Laufen benötigte Christian 4:23 Stunden und kam damit auf Platz 60 von über 400 Teilnehmern.

Eupen Triathlon – Christian Geimer

Dieses Training war für ihn sehr zufriedenstellend und er kann somit positiv auf die nächsten Wettkämpfe blicken. Dieser Wettkampf ist auch für die Zukunft sehr zu empfehlen, wenn man eine profilierte Mitteldistanz in unserer Region angehen möchte. Außerdem war es eine positive Antwort auf das unglückliche Ergebnis vor 4 Wochen bei der WM in Dänemark, wo er leider aussteigen musste.