„Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“: Dieser berühmte Ausspruch Friedrich Wilhelm Raiffeisens unterstreicht nicht nur den bis heute fortwirkenden Genossenschaftsgedanken – der wie die „MANNschaft“ und „MANN Strom“ aus dem Westerwald stammt –, sondern lässt sich auch prima auf den Mannschaftssport übertragen. Teamgeist und Solidarität sind dort schließlich ebenso wichtige Säulen für den gemeinsamen Erfolg.
Start zum gelungenen Event. Fotos (3): United Teams Rhein-Neckar e.V.
Was wäre da passender, als im Geburtsort des aus Hamm (Sieg) stammenden Begründers der modernen Genossenschaften einen regionalen Ausdauerwettkampf auszutragen? Die „MANNschaft“ wurde beim dortigen „Raiffeisentriathlon“ in diesem Jahr von vier motivierten Mitgliedern vertreten.
Anspruchsvolle Streckenprofile, sommerliche Temperaturen und zahlreiche Höhenmeter: Eine sportliche Herausforderung im heimatlichen Westerwald hat den Athleten der „MANNschaft“ alles abverlangt. Der „Raiffeisentriathlon Hamm (Sieg)“ ist der Dritte von insgesamt vier Wettkämpfen der 2. RTV-Liga (Rheinland-Pfälzischer Triathlon-Verband) – ein Sprinttriathlon mit 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und sechs Kilometern Laufen.
Bei dem in diesem Jahr erst zum fünften Mal ausgetragenen Wettbewerb – laut Veranstaltern ist er eine der jüngsten nationalen Ausdauersportveranstaltungen – traten auch die „MANNschaftler“ Benjamin Klöckner, Erhan Sigircio, Sebastian Wolf und Aaron Rieker an, um das „kleine Jubiläum“ des Westerwälder Events „mitzufeiern“.
Der Wettkampf begann im idyllisch gelegenen Waldschwimmbad Thalhausermühle. Das größte Naturfreibad der Region bot mit seiner beschaulichen Kulisse einen gelungenen Start in den Renntag.
Anschließend wartete auf die Sportler die intensive Radstrecke über vier Runden auf schmalen und kurvenreichen Straßen rund um Hamm. Mit etwa 130 Höhenmetern pro Durchgang und einem ständigen Wechsel aus kurzen Anstiegen und schnellen Abfahrten war die Strecke anspruchsvoll. Kaum hatte man einen Anstieg bewältigt, folgte bereits der nächste. Ein Rhythmus, der die Beine zunehmend schwer werden ließ.
Doch diese durften nicht müde werden, galt es doch noch, den Abschluss des Triathlons zu meistern: die Laufstrecke, die sich teilweise mit dem Radkurs überschnitt. Zwei Runden à drei Kilometern führten die Athleten schließlich ins Ziel.
Stolz konnten die Mitglieder der „MANNschaft“ über den erfolgreich absolvierten Dreikampf sein und freuten sich über super Ergebnisse. Benjamin Klöckner kam auf eine Gesamtzeit von 1:21:05 Stunden. Erhan Sigircio benötigte für den Triathlon 1:24:46 Stunden, Sebastian Wolf schloss den Wettkampf mit 1:29:52 Stunden ab und Aaron Riekers Gesamtzeit betrug am Ende 1:34:43 Stunden.
Das Fazit der „MANNschaft“ fiel nicht nur wegen der tollen Ergebnisse sehr positiv aus. Die Veranstaltung bot sportliche Herausforderungen auf hohem Niveau und ein landschaftlich reizvolles Erlebnis – und das alles in einer familiären Atmosphäre. Unterschiedliche Wettkampfformate, anspruchsvolle Streckenprofile und sommerliche Bedingungen sorgten dafür, dass Ausdauer, Tempohärte und Kampfgeist gleichermaßen gefragt waren. Das hätte sicherlich auch Raiffeisen gefallen!
Benjamin, Erhan (1. u. 2. v. li.) sowie Aaron und Sebastian (3. u. 4. v. re.) haben den Wettbewerb mit tollen Ergebnissen bestritten.
