2. Raiffeisentriathlon Neuwied

Autor: Philipp Brenner, Team Triathlon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Am 19.08.2018 startete Philipp Brenner beim 2. Raiffeisentriathlon in Neuwied über die Sprintdistanz. Da das Schwimmen aufgrund von extremen Niedrigwassers des Rheins abgesagt werden musste, wurde das Schwimmen durch einen Lauf ersetzt und die Veranstaltung wurde somit zum Duathlon.

Bei bestem Wetter galt es zu Beginn 1,6 Kilometer zu laufen, im Anschluss daran knapp
23 Kilometer auf dem Rad zu fahren und zum Abschluss nochmal 4,5 Kilometer zu laufen.
Von dem wie immer enorm schnellen Anlaufen der restlichen Athleten ließ sich Philipp nicht irritieren und lief den ersten Lauf sehr kontrolliert, um nicht bereits zu Beginn zu viel Energie
zu verlieren. Die anschließende Radstecke mit 200 Höhenmetern über die vollgesperrte Raiffeisenstraße kam Ihm sehr entgegen.

Einer soliden Leistung auf dem Rad folgte dann ein schneller Wechsel in die Laufschuhe. Aufgrund der verschiedenen Distanzen war es kaum möglich die aktuelle Platzierung festzustellen. Somit galt es sich voll und ganz auf die eigene Leistung zu konzentrieren und nochmal alles rauszuholen. Dies gelang auch mit dem 9. Gesamtrang und dem 2. Platz in der Altersklasse M25. 

27. Kindelsbergtriathlon des TuS Müsen

Autor: Philipp Brenner, Team Triathlon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am Sonntag, den 29.07.2018 hatte sich Philipp Brenner den Kindelsbergtriathlon als nächsten Wettkampf der Saison ausgesucht. Bei dem kleinen, aber gut organisierten Wettkampf starteten rund 200 Athleten inklusive einiger gemeldeter Staffeln. Aufgrund der kurzen Anfahrt ins Siegerland gestaltete sich die Anfahrt entspannt.

Nach dem Abholen der Startunterlagen und dem Einchecken in die Wechselzone sollte es auch schon bald losgehen. Zu Beginn galt es 560 Meter im Naturfreibad in Müsen zu schwimmen. Leider verlief das Schwimmen nicht wie erhofft und Philipp kam in der Mitte des Feldes aus dem Wasser.

Im Anschluss mussten 4 Runden auf dem 5 Kilometer langen Kurs absolviert werden. Bedingt durch die teilweise sehr engen Straßen wurde es sehr voll auf der Strecke. Leider nahmen wie so häufig einige Athleten das Windschattenverbot nicht so genau, was sehr ärgerlich war. 

Trotzdem konnte Philipp sich in dem Feld nach vorne arbeiten und noch Kraft für das Laufen sparen. Der abschließende Lauf wurde auf einem zuschauerfreundlichen, fünfmal zu laufenden Rundkurs um das Freibad ausgetragen. Mit der achten Laufzeit des Tages konnte er seine Laufstärke ausspielen und den Wettkampf gut zu Ende bringen.

Am Ende stand nach Abzug der Staffeln ein 25. Gesamtplatz und der 5. Platz in der AK 25 zu Buche. Bei einem gut besetzen Feld macht das Ergebnis Hoffnung für die nächsten Wettkämpfe der Saison. 

Wieland-Waldlauf

Autor: Dennis Pauschert, Team Breitensport / Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Nur eine Woche nachdem die Volksläufer der Region ihre Sprintfähigkeiten beim Molzberglauf über 5000 Meter unter Beweis stellen mussten, stand auch bereits der nächste Termin zur Ausdauer-Cup-Serie 2018 auf dem Programm. Am Samstag, dem 01.09.2018 fand der
6. Wertungslauf in Wilnsdorf statt. 341 Teilnehmer inklusive 34 Bambini waren beim 4. Wieland-Waldlauf des ASC Weißbachtal am Start.
Es war eigentlich alles perfekt, beste äußere Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad, dazu viele Teilnehmer und eine beachtliche Zuschauerzahl dazu. Leider wurde die Veranstaltung von einem tragischen Todesfall überschattet. Eine Woche zuvor ist der Gründer des ausrichtenden Vereins ASC Weißbachtal nach schwerer Krankheit verstorben, und so rief man zu einer Gedenkminute auf. 
Regnete es im Vorjahr in Strömen, so war das Wetter diesmal optimal. Im Hauptlauf über
10 Kilometer stand für Die MANNschaft e.V. Dennis Pauschert an der Startlinie. Er benötigte für die anspruchsvolle Strecke durch den Wald von Wilnsdorf 42:52 Minuten und belegte damit den 16. Platz von 136 Finishern im Hauptlauf. 
In der Altersklasse M30 bedeutete dies am Ende des Tags Platz 4. 
Zufrieden mit dieser Leistung war er weniger, doch aufgrund muskulärer Probleme im Oberschenkel ist zurzeit leider nicht mehr möglich. 

Der Schorrberg hatte eingeladen!

Autor: Marco Lenz, Team Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Und viele sind gekommen. Am 01. – 02.09. wurde viel geboten in der Heimat. Der Ski-Club Bad Marienberg-Unnau e.V. hatte eingeladen. Am Samstag stand zum ersten Mal ein Rennen des Super Gravity NRW Cups auf dem Plan und am Sonntag das 6. Wiesenrennen.
Steven Triesch mussten wir leider Richtung Osten ziehen lassen. Er möchte ein Wort bei der Gesamtwertung der Enduro One Serie mitsprechen und ging am Ochsenkopf an den Start.
Dazu an anderer Stelle mehr. David Schmidt stellte sich am Samstag der Downhill-Elite beim Gravity Cup. Eine neu errichtete Strecke mit Steinfeldern, Tables, Anliegern und als Highlight einem Gap übers Wasser. Hier gehörte schon eine gehörige Portion Mut und fahrerisches Können zu, den Sprung über das Nass kurz vor dem Ziel zu bewältigen. David jagte sein Enduro-Bike über die Hindernisse und Sprünge den Hang hinunter auf  Platz 6. Eine Top-Platzierung! Dem Ski-Club Team ein riesen Dank für die tolle Veranstaltung. Eine toll angelegte Strecke, super Organisation und überall nette hilfsbereite Leute. Bitte mehr davon!

Am frühen Sonntagmorgen ging es dann wieder zum Schorrberg. Der Lift lief bereits, als die ersten Starter zum Wiesenrennen eintrafen. Bei diesem Event wurde ein abgesteckter Kurs über den Skihang, durch einen kleinen Wald und diverse Anlieger bis zur Talstation gesteckt. Ein Rennen, welches jeder MTB Fahrer bewältigen konnte – aber um schnell zu sein, schon eine Menge fahrerisches Können aufzeigen musste. Somit war es nicht verwunderlich, dass der Enduro Spezialist und Teamfahrer bei Bulls, Marc Oppermann aus Daaden, das Rennen für sich entschied. Glückwunsch! David Schmidt, Tobias Maus, Marco Lenz und Pierre Hohs mischten aber munter mit und kämpften um die Platzierungen beim „Heim-Grand Prix“. Es galt für jeden Fahrer, 2 Zeitläufe ins Ziel zu bringen und sich damit für die Battles (1 gegen 1) zu qualifizieren. Für Marco und Pierre war nach dem ersten 1 gegen 1 Schluss – beide mussten sich den schnelleren Gegnern geschlagen geben. David und Tobias schieden beide eine Runde weiter aus. Beide etwas unglücklich, aber das änderte nichts an der Tatsache.  „Schade aber hier stand der Spaß im Vordergrund. Und den hatten wir zu genüge“ war die einhellige Meinung. Viele tolle Leute, eine Menge Zuschauer und jede Menge Spaß hatten die Jungs am Wochenende am Schorrberg.
Noch mal ein riesen Lob an den SCBMU und die vielen freiwilligen Helfer. Von den Strecken über die Verpflegung, bis hin zum Eventsprecher war alles erste Klasse. Wir hatten riesen Spaß und kommen sicher wieder!

Bis Bald im Wald (oder am Skihang)!

Triathlon in Köln

Autor: Marc Niedergriese, Team Triathlon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am vergangenen Samstag startete Marc zum ersten Mal nach einem Jahr Triathlonabstinenz wieder bei einem Sprinttriathlon im Rahmen des Cologne Triathlon Weekend 2018.
Bei dem etwas verlängerten Sprint mussten 750 Meter im Wasser, 30 Kilometer auf dem Rad und 7,7 Kilometer auf der Laufstrecke bewältigt werden.

Für Marc sollte dieses Rennen ein erster und letzter Test vor dem Ironman 70.3 Rügen am kommenden Wochenende sein, wo er zusammen mit Florian Zilz und Benjamin Klöckner am Start stehen wird.

Pünktlich um 9:30 Uhr fiel dann der Startschuss am Fühlinger See. Nach einem schnellen Anschwimmen pendelte sich das Tempo ein und Marc konnte das Wasser als 3. seiner Startgruppe verlassen. Nach dem Wechsel auf die Radstrecke wurde dann schnell klar, dass der einzige Weg eine gute Platzierung zu erreichen der Versuch der Flucht auf dem Rad sein musste. Dies gelang dann auch ziemlich gut und Marc konnte sich gefolgt von einem Mitstreiter circa 80 Sekunden vom restlichen Feld absetzen.

Die Leistung auf dem Rad war solide, sogar besser als selbst erwartet, jedoch darf man nach 11 Monaten ohne und erst 2 Monaten wieder im Training nicht zu viel erwarten. Unterm Strich stand ein Geschwindigkeitsdurchschnitt von exakt 40 km/h.

Auf der Laufstrecke war von vornherein klar, dass der Lauf im Renntempo für den Ironman 70.3 auf Rügen stattfinden soll und nicht schneller. So büßte Marc auf der Laufstrecke in seinem Startblock zwar noch 5 Plätze ein, was aber weniger tragisch war im Hinblick auf die kommende Woche.

Als Endergebnis stand dann der 12. Platz in der Gesamtwertung und der 2. Platz in der Altersklasse zu buche.

Alpenbrevet 2018: kalt und nass

Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Es sollte der Höhepunkt des Jahres werden für das Team Radmarathon, leider machte das Wetter nicht mit… doch der Reihe nach.
Am 23.08. fuhren Raphael, Tobias und ich wie geplant nach Meiringen in der Schweiz, um am größten Radmarathon des Landes, dem Alpenbrevet teilzunehmen. Noch am Donnerstagnachmittag drehten wir eine landschaftlich sehr schöne „Akklimatisationsrunde“ über die Große Scheidegg nach Grindelwald am Fuße des Eigers und entlang des Brienzer Sees zurück nach Meiringen.
Das Alpenbrevet bietet vier Streckenvarianten und führt über wunderschöne Alpenpässe. Raphael hatte sich schon früh für die Bronze-Tour entschieden, von Meiringen über Grimselpass und Furkapass nach Andermatt. Tobias und ich wollten die Silber- bzw. Gold-Tour fahren, mit Start in Andermatt und zusätzlich über den Sustenpass. Nachdem wir die Startunterlagen abgeholt hatten, nahmen wir noch am Fahrerbriefing teil. Hier verkündete die Rennleitung auch noch einmal die Wetterprognose: es sollte der kälteste Tag in der Schweiz seit Ostern werden, mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt auf den Passhöhen und im Tagesverlauf einsetzendem Regen oder Schneefall. Tobias hatte genug gehört und buchte auf die Bronze-Tour um. Ich wollte es doch noch mit der Gold-Tour über mehr als 5.000 Höhenmeter versuchen.
Am Samstag fuhr ich also mit dem Auto um 4:50 Uhr in Meiringen los und stand um 6:45 Uhr bei noch angenehmen 10 Grad am Start in Andermatt. In dichtem Nebel ging es neutralisiert hinunter nach Wassen und mit dem Anstieg zum Sustenpass begann auch die Zeitnahme. Sehr konstant zwischen 7 und 9% Steigung führt der Sustenpass von 920 auf 2.224 Meter – für mich bis auf die letzten 100 Höhenmeter leider komplett im Nebel. Erst auf den letzten zwei Kilometern konnte ich einige Gipfel sehen und erahnen, wie schön es hier sein kann.

Auf dem Pass wurden die Fahrer bei 4 Grad mit heißem Boullion empfangen. Zügig machte ich mich auf die Abfahrt und bei trockenen Bedingungen konnte ich richtig Tempo machen. In Innertkirchen bog ich in den 26 Kilometer und 1.540 Höhenmeter langen Anstieg zum Grimselpass ein und damit auf die Strecke von Raphael und Tobias. Der Anstieg zum Grimselpass wechselt zwischen flacheren und steileren Passagen und war bis auf etwa 1.600 Meter sehr angenehm. Dann nahm mich wieder der dichte Nebel auf und ich konnte bis zur Passhöhe auf 2.164 Metern kaum mehr als 30 Meter weit sehen. Bei der Verpflegung blies ein sehr kalter Wind bei nur noch 2 Grad. Hier traf ich auch auf Tobias und Raphael, die nur wenige Minuten vor mir angekommen waren. Schnell einen heißen Boullion, Banane, Riegel, Gel und schnell in die Abfahrt. Bei diesem Wetter und der Kälte war mir die Lust auf die Gold-Tour bereits beim Anstieg zum Grimsel vergangen und jetzt war ich froh, dass ich mit Tobias und Raphael über die Silber-Strecke abkürzen konnte. Gemeinsam nahmen wir mit dem Furkapass den letzten Anstieg des Tages in Angriff. Durchgefroren und leider ohne jede Sicht auf die hier so wunderbare Bergwelt erreichten wir endlich den Pass, wo uns außer Nebel nun auch noch Regen zu schaffen machte. Die Abfahrt vom Furkapass nach Andermatt war dann fast schon gefährlich: steil, sehr kalt, dichter Nebel und Regen. Wir fuhren sehr vorsichtig ab und auf den letzten flachen Kilometern drückten wir nochmal aufs Pedal. Um kurz nach 14 Uhr erreichten wir erschöpft das Ziel. Leider musste ich auf die Gold-Tour verzichten, war aber mit den 118 Kilometern und über 3.500 Höhenmetern auf der Silber-Tour unter diesen Bedingungen sehr zufrieden. Auch Tobias und Raphael holten sich das verdiente Finisher-Trikot ab.
Als wir dann am Sonntag die Heimfahrt in den Westerwald antraten, lachte wieder die Sonne vom Himmel. Wir hatten tatsächlich den schlechtesten Tag des Sommers erwischt. Wir kommen wieder!

5000 Meter Molzberglauf

Autor: Dennis Pauschert, Team Breitensport / Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Am Freitag, den 24.08.2018 fand der fünfte Wertungslauf zum Ausdauer-Cup 2018 statt.
Nach der fast zweimonatigen Sommerpause zog der Tross der Volksläufer zum Bahnrennen über 5000 Meter auf der Kunststoff-Laufbahn im Stadion am Molzberg, dem insgesamt fünften Wertungswettkampf der Laufserie, die in diesem Jahr ihr 30-Jähriges feiert.
Nach den Wochen mit immer neuen Hitzerekorden hatten die Veranstalter der LG Sieg und die Ausdauersportler beim 24. Molzberglauf großes Wetterglück. Kühle Abendtemperaturen von 15 Grad sorgten für optimale Bedingungen für den Wettkampf über die zwölfeinhalb Stadionrunden. Mit insgesamt 248 Teilnehmern, darunter 70 Bambini und Schüler, konnten die Veranstalter rundum zufrieden sein. Beim Wettkampf im 400-Meter-Oval scheiden sich die Geister. Die einen verfluchen das Runden-Rennen im Kreis, bei dem das Zählen fast schon zur Qual wird – andere hingegen nehmen den Lauf als willkommene Abwechslung. Es war bereits fast dunkel, das Flutlicht eingeschaltet da, begab sich für Die MANNschaft e.V. Dennis Pauschert auf die 5000 Meter. Er fand gut ins Rennen und konnte konstant sein derzeitiges Tempo – was nicht seiner Topform entspricht – halten, und lief in 19:29 Minuten über die Ziellinie. Damit belegte er am Ende des Tages Platz 31 von 178 Finishern im Gesamteinlauf sowie den 4. Platz in seiner Altersklasse M30. Schon am kommenden Wochenende, am 01.09.2018 findet in Wilnsdorf mit dem Wieland-Waldlauf der nächste Lauf statt im Ausdauer-Cup statt.