Team Mountainbike

Enduro One – Rennen Nr. 2 in Roßbach

Autor: Marco Lenz, Team Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Die Hessen haben es drauf!

Am 9. & 10. Juni fand der zweite Lauf der Enduro One in Roßbach statt. Und was für einer. Ein Paradebeispiel für den Endurosport. Hier wurden 7 Stages in die Spessartwälder gebaut, die seinesgleichen suchen. Leider konnten wir nicht mit der gesamten MANNSchaft antreten, da Steven verhindert war und Marco verletzt passen musste. Die beiden hatten was verpasst. Soviel schon jetzt.

Somit starteten Tobias, David und Dirk am frühen Samstagmorgen in den Spessart, gespannt auf das, was da kommen sollte. Schon beim Training am Vormittag wurde klar, Roßbach macht mega Spaß.

m Prolog bestätigte sich dann der Eindruck, dass man sich hier wohl fühlte und gut unterwegs war. David konnte sich für die Startgruppe 2 qualifizieren, was die 28.-schnellste Zeit von circa 440 Startern bedeutete. Auch Tobias war nicht viel langsamer und startete in Block 4. Dirk hatte leider Bodenkontakt und konnte somit nicht am Rennen teilnehmen. Er hatte sich ein paar Finger gestaucht und geklemmt. Somit war Biken im Rennmodus nicht möglich. Gute Besserung.
Da man lediglich zwei Stunden mit dem Auto bis Roßbach unterwegs war, wurde keine Unterkunft gebucht, sondern gependelt. Mit der Unterkunft hatte man ja nicht die besten Erfahrungen gemacht. Also auf Nummer sicher gehen und im eigenen Bett schlafen. ☺

Das Rennen wurde dann am Sonntag mit 7 Stages, verpackt in 32 Kilometer und mit 1.150 Höhenmetern, ausgetragen. Ab 9:30 Uhr wurde wieder in Blöcken je 20 Fahrer gestartet. Beide mussten früh ran. Somit hatten Tobi und David sich zeitig auf den Weg gemacht.

Beide waren flott unterwegs und bestätigten ihre Leistungen des Prologs. David hatte leider auf Stage 2 einen Durchschlag am Laufrad und verlor dort viel Zeit. Mit ein wenig Gewalt und einem Schlauch (anstatt tubeless) ging es aber für ihn weiter. Am Ende fuhr er auf Platz 28 in der Pro Klasse, was auf Grund des Schadens ein top Ergebnis ist.

Tobias erwischte einen Sahne Tag. Bei ihm lief weitestgehend alles rund. Frei von Defekten, Stürzen und groben Fehlern fuhr er in der Senior Klasse auf einen tollen Rang 10.

Wie bereits von verschiedenen anderen Sportlern in den sozialen Medien zu lesen, war das Rennen in Roßbach mega stark. Alles passte – Stages, Orga, Wetter. Volle Punktzahl. Hoffen wir, dass die nächsten Rennen ähnlich sind.

Bis Bald im Wald
Die Enduro MANNSchaft

Enduro One 2018 – Dirt Masters Festival in Winterberg

Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Was für ein Saisonstart!

Erster Stopp der Enduro One Serie 2018 im Rahmen des Dirt Masters Festivals in Winterberg.

Mit neuer MANNschaft gehen wir die Saison 2018 an. Neu mit dabei sind Steven Triesch, David (Lassie) Schmidt, Tobias Maus und Dirk Holländer. Lediglich Marco Lenz hat sich auch im letzten Jahr schon auf dem eine oder anderen Enduro One Rennen in der Beginner-Klasse versucht. Dieses Jahr war der Welpenschutz vorbei und alle Starten in der Seniorenklasse (außer Lassie, der sich bei den Pro`s angemeldet hat ;-).

Am Samstagmorgen ging es ab ins Sauerland. Pünktlich um 9.00 Uhr waren wir vor Ort, um uns mal einen ersten Eindruck zu verschaffen. Die Parkplätze füllten sich und die Vorfreude stieg. Ab 11.00 Uhr hieß es dann, Training!

3 der 8 Stages durften vorab trainiert werden. Stage 8 sollte dann auch ab 14 Uhr der Prolog sein. Und bei diesem musste ordentlich getreten werden, was dem einen mehr, dem anderen weniger lag. Im Grunde waren aber alle zufrieden mit Ihren Prolog-Zeiten. Wir waren mit allen 5 Fahrern gut dabei. Schnellster war Steven, der in Startgruppe 2 startete. Dicht dahinter Tobias in Gruppe 5. Der Rest Platzierte sich in den darauffolgenden Gruppen. Marco, als langsamster der MANNschaft, machte sich mit der Startgruppe 16 (von 32) auf den weg.

Den Abend verbrachten wir gemeinsam im Sportheim der Jugendherberge Winterberg. Im Gegensatz zur eigentlichen Jugendherberge, die auf dem neusten Stand ist, wurden wir hier in die 70er Jahre zurückversetzt. Das war nix!

Dennoch hieß es am Sonntagmorgen: Raceday! Es mussten rund 22 Kilometer mit 800 Höhenmetern zurückgelegt werden. Auf diesem Kurs befanden sich 8 Stages, die so schnell wie möglich absolviert werden mussten. Diese addierten Zeiten (zuzüglich der Prologzeit) ergaben dann das Endergebnis des Rennes. Alle Starter absolvierten den Kurs in ca. 2-3 Stunden.

Am Ende war Steven auf Platz 10 unser Schnellster. Bei ihm war noch mehr drin, hätte er nicht in Stage 7 nach dem Weg suchen müssen. Auch die anderen Fahrer hatten mit der nicht ausreichend abgeflatterten Strecke zu kämpfen. Tobi beendete sein Debut auf einem tollen Platz 27, Dirk auf Platz 49 und Marco auf Rang 65. David war in der Pro-Klasse gestartet, und konnte dort einen guten Platz 29 herausfahren.

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Leider musste das Rennen vorzeitig abgebrochen werden, da sich ein heftiges Unwetter näherte. Somit konnten leider nicht alle Starter ihr Rennen beenden. Wir waren zum Glück bereits alle im Ziel, bevor ein unfassbar heftiger Wolkenbruch über Winterberg hereinbrach. Unser MANNschaftskollege Moritz Panthel, der beim IXS Downhill Cup startete, musste sich bei Sintflutartigen Regenfällen die Downhillstrecke hinunterstürzen. Da hatten wir mehr Glück.

Unser Fazit: Tolle Stages, die man mit ein wenig Flatterband für alle Fahrer fairer hätte gestalten können. Wer sich in Winterberg auf dem Trailpark auskennt, hat hier einen riesen Vorteil. Das war bei keinem von uns der Fall. Der ein oder andere Fahrer hatte hier wesentlich bessere Streckenkenntnisse als wir. Somit sind wir mit dem Einstand in die Saison 2018 ganz zufrieden und freuen uns auf die nächsten Events. Das nächste Rennen in Biebergemünd-Roßbach ist am 09/10.06. Wir sind gespannt, was uns dort erwartet.

Schaut Euch das Video an!

Bis Bald im Wald
Die Enduro MANNschaft

Flo Zilz und Dennis Pauschert mit Podestplatz bei der 5. Cross-Duathlon-Challenge in Südwestfalen

Autor: Dennis Pauschert, Team Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am 08. April 2018 fand bei traumhaften Wetter die mittlerweile schon 5. Auflage der
Cross-Duathlon-Challenge Hünsborn 2 be wild statt. Die Streckenführung war mit jeder Menge Höhenmeter gespickt. So mussten 560 Höhenmeter auf der Jedermann-Strecke und
circa 840 Höhenmeter auf der Kurzstrecke bewältigt werden, die allen Startern einiges abverlangten. Die attraktivsten Zuschauerspots wurden am Renntag ausgeschildert und waren zu Fuß oder mit dem Rad leicht erreichbar. Der beliebte „Hellers Hill“ war der perfekte Ort, um Läufer beim Anstieg und die Mountainbiker bei der Abfahrt anzufeuern.

Für „Die MANNschaft e.V.“ waren Flo Zilz und Dennis Pauschert auf der Jedermann-Strecke in der Staffel am Start. Dennis Pauschert startete die Challenge als Läufer und erreichte die Wechselzone nach 4,8 Kilometern in einer Zeit von 19:47 Minuten. Der Durchlauf und der anstehende Wechsel auf den Mountainbiker Flo Zilz dauerte 43 Sekunden, ehe er am Ende der Wechselzone auf das Rad aufsteigen durfte. Nun begab sich Flo Zilz auf einen anspruchsvollen Rundkurs von 10 Kilometern, den er zweimal umrunden musste.
In einer Zeit von 51:56 Minuten kam er nach zwanzig gefahren Radkilometern wieder in der Wechselzone an. Auf Platz 3 liegend und mit einem schnellen Wechsel von 37 Sekunden schickte er Dennis Pauschert zum abschließenden 4,8 Kilometerlauf los. Nach circa zwei Kilometern hatte Dennis Pauschert bereits Platz 2 erobert, gab diesen bis ins Ziel nicht mehr ab und lief nach 19:53 Minuten und einer Gesamtzeit von 01:32:58 Stunden ins Ziel ein.
Dort wartete bereits Flo Zilz auf ihn und sie konnten den 2. Platz bei ihrem ersten Wettkampf als Team feiern.

Am Ende des Tages kann man dem Veranstalter ein großes Lob für diese toll organisierte Veranstaltung aussprechen. 

Kalte Temperaturen und böiger Wind zum Start des 30. Ausdauer-Cup

Autor: Dennis Pauschert, Abteilung Breitensport / Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Der Startschuss zum 30. Ausdauer-Cup 2018 ist am Samstag, den 17.03.2018 in Herdorf gefallen. Auch im Jubiläumsjahr zieht der Ausdauer-Cup, den Michael Stern vom Betzdorfer Ausdauer-Shop im Jahre 1989 aus der Taufe gehoben hat, die Volksläufer offenbar in seinen Bann. Der 1. Lauf von insgesamt 10 Wertungsläufen wurde traditionell beim 32. Herdorfer Goetzelauf mit einem Rundkurs durchs Städtchen gestartet, der im Hauptlauf sechs Mal umrundet werden musste. Bei -5 Grad und böigem Wind war es kaum möglich, Bestzeiten zu erzielen. Im Hauptlauf über die 10 Kilometer-Distanz mit 129 Finishern war von Der MANNschaft e.V. Dennis Pauschert am Start. Er überquerte die Ziellinie in 40:16 Minuten und dem 5. Platz in der Altersklasse M30 sowie dem 29. Platz im Gesamteinlauf. Leider verfehlte er sein persönliches Ziel knapp, blickt aber aufgrund der Wetterumstände positiv auf die kommenden Wettkämpfe nach vorne. 

MTB - Bulls Cup Büchel 2018

Autor: Florian Zils, Team Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am Sonntag starteten die Triathleten Pierre Hohs und Florian Zilz abseits der Straße beim MTB Rennen in Büchel in der Klasse u40 Fun.
Um 12Uhr startete die Reise gemeinsam mit Pierre´s Freundin Kathi bei leichtem Regen in Richtung Eifel. Nach dem Anmelden fuhren die beiden sich gemeinsam mit einigen Freunden aus dem Westerwald warm.  Das Rennen startete (mit einer Stunde Verspätung) um 16:15. Pierre als Serienstarter fand seinen Startplatz in der ersten Reihe, Flo hingegen musste als letzter an den Start.
Nach einer Hektischen ersten Runde reihten die beiden sich im Mittelfeld ein und fuhren Solide mit. Die Strecke war durch die Regenfälle sehr aufgeweicht und schlammig. Flo rutschte leider auf dem letzten Trail im Schlamm weg. Der kleine Ausrutscher kostete ihn 2 Plätze. Dennoch waren beide mit Ihren Leistungen zufrieden. Pierre finishte als 19.  Flo wurde 16er.

Sunday, muddy Sunday. Enduro One Finale Wipperführth.

Autor: Marco Lenz
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Was für ein Abschluss meiner ersten Enduro-Saison!

Am 07./08.10.2017 fand das Serienfinale der Enduro One Saison in Wipperfürth im Bergischen Land. Nach rund 1,5 Stunden Fahrt erreichte ich am frühen Samstagmorgen zusammen mit Marc Oppermann das Eventgelände. Wir machten uns fertig und waren pünktlich zum Trainingsstart parat. Marc war so nett, mich im Bus seines Teams, „Team Bulls Gravity“, mitzunehmen. Dafür an dieser Stelle noch mal herzlichen Dank!
Beim Training versuchte ich wieder alles mitzunehmen, was mir möglich war. Als Neuling im Enduro Sport war es für mich ein Segen, mit Marc zusammen die Stages abzufahren. Denn wo lernt man mehr, als beim schnellsten Mann des Wochenendes?

Ab 15.30 Uhr ging es dann zum Prolog. Eine kurze, aber tückische Stage stand auf dem Plan. Ich konnte den Prolog auf Platz 14 meiner Klasse beenden. Das bedeutete für mich, mein Bestes Saisonergebnis eingefahren zu haben. Marc war Tagesschnellster. Gratulation.
Dann hieß es ab nach Hause und relaxen.

Sonntagmorgen. 7.30 Uhr. Abfahrt Richtung Wipperfürth. Da Marc in der ersten Startgruppe startete, mussten wir früh raus. Ich durfte in Startgruppe 8, etwa eine Stunde später an den Start. Es standen 8 Stages auf dem Plan. Dauerregen war angesagt. Es ging auf knapp 30 Kilometer durchs Bergische Land. Jeder verfügbare Höhenmeter wurde mitgenommen.
Die ersten Stages liefen ganz gut. Ich reihte mich da ein, wo ich im Prolog schon unterwegs war. Stage für Stage zwischen Rand 10 und 20.

Nach über der Hälfte des Rennens merkte ich aber dann doch einen Kräfteverfall.
Kein Wunder. Hatte ich ja circa 6 Wochen nicht auf dem Rad gesessen. Somit waren die Stages, gespickt mit kleinen Anstiegen und Tretpassagen, nicht gerade meine Stärke an dem Tag. Dennoch war ich auf Stage 5 schnell und konnte die elftschnellste Zeit herausfahren.
Dann kam, was ich unbedingt verhindern wollte. Auf Stage 6, dem Prolog (der meines Erachtens am Sonntag unfahrbar war), rutschte ich über beide Räder weg und legte mich in den tiefen Schlamm. Das raubte mir viel Zeit und Kraft (die ich eh schon nicht hatte).
Platz 40 auf Stage 6 war für mein Gesamtergebnis nicht gerade vorteilhaft. Stage 7 lief dann auch nicht nach Plan und mein Ziel, erste Punkte einzufahren, drohte zu scheitern.

Die letzte Stage war aber dann wieder OK und ich konnte als mit Platz 18 in meiner Klasse tatsächlich erstmals Punkte einfahren. Das war auf Grund der Verhältnisse und meiner nicht gerade wettkampftauglichen Verfassung dann doch nicht so schlecht.
Mein Resümee zur Premierensaison im Enduro-Sport und bei der Enduro One Serie: Mit einem höheren Fitnesslevel wären sicher viel mehr Punkte drin gewesen. Daran sollte ich arbeiten. Das Material (powered by Bockshop) hat gehalten. Daran hat es also nicht gelegen. Ich bin das erste Mal auf Stein gefahren (Aschau) und das erste Mal über den Lenker abgestiegen (ebenfalls Aschau). Ein Rennen gefiel mir Persönlich nicht so gut (zum dritten Mal Aschau) da viele Höhenmeter mit wenig Kilometern – zu viel Plagerei für 10 Minuten Trailfun. Die anderen Rennen haben Spaß gemacht. Einen erneuten Serienstart werde ich wohl nicht angehen da die einzelnen Rennen sich immer weiter von uns wegbewegen. Schade aber nicht zu ändern.

Es wird sicher auch in 2018 das ein oder andere Rennen geben, an dem ich teilnehmen werde.

Bis Bald im Wald
Marco

Enduro One Wildschönau – ein toller Trip

Autor: Marco Lenz
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Am 08.-09.07.2017 stand der dritte Stopp der Enduro One Serie an. Austragungsort war die verschlafene Wildschönau in Tirol/Österreich. Wie immer standen am Samstag Training und Prolog an. Moritz Panthel, der in den letzten Wochen tolle Resultate im Downhill einfahren konnte, war wieder mit dabei und hochmotiviert. Aschau hatte er wegen eines Downhill-Rennens leider verpasst. Den Prolog absolvierte Moritz mit einer Zeit von 36.70 Sekunden auf Platz 6. Marco fuhr auf Platz 29. Somit startete Moritz am Sonntagmorgen früh ins Rennen. Marco folgte mit seiner Startgruppe circa eine Stunde später. Moritz fühlte sich vom Start an wohl auf den teils sehr schnellen Trails der Wildschönau. Marco musste sich an sein neues Rad gewöhnen, fühlte sich aber auch schnell wohl auf dem neuen Gefährt und wurde immer schneller. Am Ende stand Moritz wieder auf dem Podest. Er wurde mit einer Gesamtzeit von 12:02.19 Minuten Dritter. Ein tolles Ergebnis. Marco fuhr mit einer Zeit von 15:28.73 Minuten ins Ziel. Er war an diesem Tag nicht ganz zufrieden. Auf Stage 6 hatte er einen Riesen-Patzer eingebaut und wieder keine Punkte mitgenommen. Trotzdem wieder eine Menge gelernt auf den Trails, viel Spaß gehabt und sturzfrei geblieben. Beide Sportler freuen sich schon auf den nächsten Stopp der Serie. Dieser findet am 12.-13.08.2017 in Dünsberg statt.
Endlich mal nahe der Heimat.

Bis bald im Wald.