Team Radmarathon

Grand Raid Verbier / Grimentz 2018

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Die Möglichkeit nutzend derzeit durch ein Praktikum vor Ort zu sein, entschloss ich mich letztlich doch noch, mich zum sagenumschriebenen Grand RAID im Schweizer Kanton Wallis anzumelden. Nach der technischen Kontrolle am Rennvortag wurde mir beim Anblick der anderen Mitfahrer und ihrer Bikes schon langsam bewusst, auf was ich mich eingelassen hatte. Am nächsten Morgen ging es dann noch im Dunkeln um 4:30 Uhr von Sion aus mit dem Bus zum Startort, Hérémence. Dort angekommen hieß es dann erst mal warten, bis ich mit meinem Startblock um 6:45 Uhr starten konnte. Jedoch die ganze Zeit mit dem Hintergedanken: Das wird nicht leicht.
Die folgenden 7 Stunden ging es dann die Berge hoch und runter, wobei man die Gipfel der Schweizer 4000er wie auch den idyllischen Ort Evolène zu bestaunen hatte. Nach einem langen Anstieg bis zur Alm La Vieille war dann gemeinschaftliches Schieben angesagt, da die letzten 400 Höhenmeter bis zum Gipfel, dem Pass Pas de Lona auf 2787 Höhenmetern, schlicht zu steil zum Fahren sind. Nach einiger Zeit und viel Anstrengung war das dann aber auch geschafft und es verblieben 12 Kilometer Abfahrt bis zum Zielort Grimentz, welche man mit letzter Kraft versuchte sturzfrei zu meistern. Dort angekommen war ich einfach nur froh alles gut überstanden zu haben und sammelte nach 68 Kilometern und über 3000 Höhenmetern neue Kraft bei einem leckeren Schweizer Raclette.

Julius Emil Mann

RTF Hennef

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Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am 11. August starteten Marc, Tobias und ich bei der RTF in Hennef – quasi als letzten großen Test vor dem Alpenbrevet. Früh um 6:30 Uhr ging es in Birkenbeul los. Flach durch das Siegtal erreichten wir nach 45 Kilometern pünktlich um kurz vor neun den Startbereich in Hennef. Nach kurzem Frühstück bogen wir auf die RTF-Strecke ein, die nach wenigen Kilometern direkt hinauf nach Happerschoss und dann in ständigem Auf- und Ab ins Bergische Land in Richtung Nümbrecht führte.

Bei besten Verhältnissen, Sonne und Temperaturen um 20 Grad genossen wir die einsamen Straßen. Kurz vor Brüchermühle bogen Marc und Tobias nach Hause ab und waren nach rund 120 Kilometern wieder in Birkenbeul. Ich wollte an dem Tag nochmal länger im Sattel sitzen und fuhr die RTF weiter über die Wiehltalsperre, Drabenderhöhe und Seelscheid mit vielen Höhenmetern bis zum Ziel nach Hennef. Nach kurzer Stärkung mit leckerem Kuchen nahm ich die letzten Kilometer nach Hause in Angriff, wo ich nach 205 Kilometern und rund 7,5 Stunden Fahrzeit erschöpft ankam.

RTF „Täler und Höhen“

Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am Samstag, dem 04.08.2018, startete ich gemeinsam mit Tobias bei der RTF „Täler und Höhen“ des RTV Lohmar. Aufgrund der heißen Wetterprognose und der relativ späten Startzeit von 09:00 Uhr entschieden wir uns zu einem „alternativen“ Ablauf: Mit dem Rad zum Start, dann einen Teil der RTF mitfahren und in Heimatnähe nach Hause abbiegen.

Um 06:30 Uhr ging es im Westerwald mit dem Rad los zum Start nach Lohmar. Bei angenehmen Temperaturen und nach einem kleinen Frühstück beim Bäcker erreichten wir nach rund 50 Kilometern um halb neun den Startbereich. Nach Einschreibung und entrichten der Startgebühr nahmen wir die offizielle RTF-Strecke in Angriff.

Streckenweise ging es in größeren Gruppen bis zum langen Anstieg zum ersten Kontrollpunkt in Oberelben zügig voran. Dann folgte eine Schleife zum Höhenmeter sammeln „über den Berg“ bis fast nach Eitorf und durch das Ottersbachtal wieder zurück nach Oberelben. Am späten Vormittag verließen wir dann, bei mittlerweile über 30 Grad, die Strecke in der Nähe von Nümbrecht und bogen nach Hause ab.

Dort standen dann immerhin 150 Kilometer und über 1.500 Höhenmeter in fünfeinhalb Stunden auf dem Tacho.

Kommende Woche ist der Start beim RTF in Hennef geplant – quasi als Generalprobe für das Saisonhighlight Alpenbrevet Ende August.

Erfolg mit Panne beim Radmarathon Giro Hattersheim

Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am vergangenen Sonntag den 10.06.2018, startete ich gemeinsam mit Christoph beim Radmarathon Giro Hattersheim. Die anspruchsvolle Streckenführung durch den Taunus und über den Feldberg bis auf knapp 900 Meter Höhe hatte ich bei meiner letzten Teilnahme vor zwei Jahren schon kennengelernt. Damals war ich sehr schnell gestartet und auf den letzten 80 Kilometern hatten mich dann die Kräfte verlassen. Deshalb wollte ich es in diesem Jahr deutlich ruhiger angehen lassen.

Bei starker Bewölkung und feuchten Straßen starteten wir um 6:10 Uhr früh in Hattersheim. Nach gut zwei Stunden besserte sich das Wetter langsam und wir erreichten die Kontrollstelle, etwa bei Kilometer 70, mit einem angenehmen 25er Schnitt.

Pünktlich zum Anstieg auf den Feldberg kam die Sonne heraus und es wurde sehr schnell sehr warm. Mitten im Anstieg dann ein Knall – und ein geplatzter Hinterreifen. Auf dem geschotterten Platz der letzten Kontrollstelle musste ich mir wohl den Reifen seitlich aufgeschlitzt haben, wo sich nun der Schlauch nach außen drückte. Ich schickte Christoph weiter, damit er nicht zu viel Zeit verlieren würde. Mit Hilfe einer leeren Gelpackung, die ich zwischen die defekte Stelle im Mantel und einen neuen Schlauch platzierte, konnte ich den Reifen notdürftig flicken. Die Marathondistanz würde ich zwar damit nicht zu Ende fahren können, aber vielleicht die noch fehlenden 70 Kilometer für die 150-Kilometer-Strecke.

Nachdem ich den Feldberg erreicht hatte, machte ich mich dann vorsichtig auf die Abfahrt. Bei schwül-heißen 30 Grad forderte so manche Rampe nochmal richtig Körner, aber nach 152 Kilometern, 2.300 Höhenmetern und rund 6 Stunden erreichte ich glücklich und ohne weitere Pannen das Ziel.

Nach einer Dusche wartete ich dann bei alkoholfreiem Weizen und Kuchen im Zielbereich auf Christoph. Nach gut 8,5 Stunden, 211 Kilometern und 3.300 Höhenmetern hatte er es geschafft – eine tolle Leistung insbesondere bei der Hitze! Das ständige Auf und Ab der letzten 80 Kilometer, hatten ihm nochmal alles abverlangt.

Insgesamt eine ganz tolle und hervorragend organisierte Veranstaltung, perfekte Verpflegung, freundliche Helfer und eine sehr schwere Strecke! Ein kleiner Verbesserungsvorschlag von unserer Seite; keine Kontrollstellen auf Schotter

RTF in Bonn-Mehlem

Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am ersten Sonntag im Mai (06.05.) stand für das Team Radmarathon traditionell die RTF in Niederkassel-Lülsdorf auf dem Programm. In Anbetracht der perfekten Wettervorhersage startete ich direkt mit dem Rad frühmorgens um 6:00 Uhr im Westerwald.

Nach 62 Kilometer und rund 2 Stunden Fahrtzeit traf ich mich in Rheidt mit Nico und wir rollten gemeinsam zum Start in Lülsdorf. Tobias war bereits auf der Strecke, weil er schon etwas früher mit dem Auto gekommen war.

Kreuz und quer durch die Eifel ...

Am Pfingstmontag startete ich bei der RTF des RTC Mehlem in Bonn. Mit dabei war diesmal Christoph Klein aus Birken-Honigsessen. Um 7:00 Uhr gings bei 14 Grad und Sonnenschein am Sportpark Pennenfeld los. Schnell hatten wir die Stadt hinter uns und es ging bei leichtem Gegenwind über einsame Nebenstraßen in Richtung Eifel. Wir waren zügig unterwegs und mit den ersten Hügeln sammelten wir auch die ersten Höhenmeter.

Auf knapp 500 Metern Höhe ging es am Radioteleskop Effelsberg vorbei, bis zum Jahr 2000 das größte seiner Art weltweit. Nach kurzer steiler Abfahrt erreichten wir den Kontrollpunkt, wo wir hervorragend verpflegt wurden. Jetzt mussten wir uns entscheiden: zurück zum Ziel nach Bonn oder die lange Runde fahren, die nochmal 45 Kilometer und einige Höhenmeter mehr bedeutete: klar – die lange Runde.

Zunächst noch flach ging es dann aber wieder steil über viele Serpentinen in die Höhen der Eifel. Christoph hatte eindeutig bessere Beine als ich und an den steilen Rampen musste ich ein ums andere Mal abreißen lassen. Die letzten 40 Kilometer bis ins Ziel konnte ich dann im Windschatten von Christoph und einem weiteren Fahrer meine Kräfte schonen. Nach 150 Kilometern, 1.700 Höhenmetern und einem 28,5er Schnitt erreichten wir nach gut 5 Stunden das Ziel in Bonn.

RTF Lülsdorf bei Kaiserwetter

Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am ersten Sonntag im Mai (06.05.) stand für das Team Radmarathon traditionell die RTF in Niederkassel-Lülsdorf auf dem Programm. In Anbetracht der perfekten Wettervorhersage startete ich direkt mit dem Rad frühmorgens um 6:00 Uhr im Westerwald.

Nach 62 Kilometer und rund 2 Stunden Fahrtzeit traf ich mich in Rheidt mit Nico und wir rollten gemeinsam zum Start in Lülsdorf. Tobias war bereits auf der Strecke, weil er schon etwas früher mit dem Auto gekommen war.

Bei wolkenlosem Himmel und perfekten Temperaturen ging es zunächst nach Lohmar und dann in ständigem Auf und Ab über viele kleine Nebenstraßen durch das Bergische Land. Tobias ließ es vorne ruhig angehen und wartete an der zweiten Kontrollstelle nach 48 Kilometern auf Nico und mich.

Kurz vor Engelskirchen war dann der entfernteste Punkt erreicht, aber auch auf dem Weg zurück war noch so mancher Höhenmeter in die Streckenführung eingebaut. Die letzten 20 Kilometer waren dann wieder flach. Entlang der Wahner Heide und am Köln-Bonner Flughafen bildete sich ein größeres Fahrerfeld, das sich bei verschärftem Tempo schnell in die Länge zog. Tobias und ich blieben vorne dabei, Nico war ein paar Fahrer weiter hinten. Als diese dann eine Lücke reissen ließen, hatte auch Nico keine Chance mehr vorne noch einmal ranzukommen. Dass Tobias und ich ihn dann bis zum Ziel „im Wind verhungern“ ließen, habe ich hoffentlich mit Steak und Bratwurst am späteren Nachmittag wieder gut gemacht.

Fazit: Landschaftlich traumhafte 108 Kilometer und 1.100 Höhenmeter bei Kaiserwetter! Und Nico hat wieder einmal bewiesen, dass er für einen „Hunderter“ keine Trainingskilometer braucht.

RTF Canyon Granfondo Koblenz

Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am Sonntag, 22.04.2018, war das Team Radmarathon beim Cycling Festival in Koblenz am Start. Marc startete etwas früher als ich und wir wollten uns dann auf der Strecke treffen. Auch im letzten Jahr waren wir hier bei Sonnenschein am Start, damals bei 2 Grad mit Handschuhen und heute bei 17 Grad in „kurzkurz“. Der Gegenwind auf den ersten Kilometern entlang der Mosel bremste zwar etwas, versprach aber gleichzeitig Rückenwind für den Rückweg. In Kobern-Gondorf ging es dann in den ersten langen Anstieg über die Stoppomat-Strecke bis nach Pfaffenheck. Nach kurzer steiler Abfahrt führte die Strecke wieder flach bis nach Treis-Karden, bevor es dann wunderschön nach Pillig zur zweiten Kontrollstation bergauf ging. Kurz vor dem Anstieg wollte ich runterschalten und bemerkte leider ein Missgeschick: auf dem rauen Asphalt der letzten 20 Kilometer hatte sich die Schraube am Kettenfänger gelöst und stand nun bis über das kleine Kettenblatt vor. Sie ließ sich auch nicht mehr bewegen, sodass ich die zweite Hälfte der Strecke mit zwei langen Anstiegen nur mit großem Blatt fahren konnte.

An der letzten Kontrolle in Kalt – dieses Jahr war es warm :-) – meldete Marc, dass er erst wenige Minuten vor mir hier war. Ich machte nur eine kurze Pause und erreichte Marc wenige Kilometer vor dem Ziel, welches wir dann gemeinsam erreichten. 107 Kilometer, 1.000 Höhenmeter in einer Zeit von 3:53 Stunden standen am Ende auf dem Tacho.

Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle für die tolle Organisation und ganz besonders an die freundlichen Mechaniker im Ziel, die in Windeseile die Kurbel abmontiert, den Kettenfänger repariert und anschließend alles wieder perfekt eingestellt haben!