Team Mountainbike

Löwenlauf Hachenburg

Autor: Dennis Pauschert, Team Breitensport / Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Riesengroß war die Teilnehmerzahl beim 32. Hachenburger Löwenlauf der DJK Marienstatt, gleichzeitig dem 8. Wertungslauf zur beliebten Ausdauer-Cup-Serie und zudem Wertungslauf im Wäller-Lauf-Cup. Die Organisatoren freuten sich über rund 1930 Sportler – inklusive Bambini und Schüler – und damit auch über einen neuen Teilnehmerrekord.

Loewenlauf Hachenburg

Drei Sportler waren am 20. Oktober 2018 für Die MANNschaft e.V. beim Löwenlauf am Start. Über die 6,3 Kilometer kurze Strecke startete Dennis Pauschert. Er wollte diesen Lauf eigentlich nur dazu nutzen um Bonuspunkte für die Cup-Wertung zu sammeln, da er zurzeit wieder mit Muskelbeschwerden im rechten Oberschenken zu kämpfen hat. Vom Ehrgeiz eines Sportlers angetrieben, zog er das Tempo nach einem gelaufenen Kilometer an und lief in 25:34 Minuten und Platz 7 im Gesamteinlauf von 414 Finishern über die Ziellinie.

Der eigentliche Cup-Wertungslauf ging über die 10,5 Kilometer Distanz. Hier erreichte Pascal Pfau das Ziel in 44:37 Minuten und machte Platz 50 von 364 Finishern. In der Altersklasse MHK belegte er damit einen sehr guten 6. Platz.

Die 21,1-Kilometer-Halbmarathon-Distanz zählt in der Ausdauer-Cup-Wertung nur für die Bonuspunkte, dennoch ist auch diese Distanz bei den heimischen Volksläufern sehr beliebt. Hier startete Florian Zilz nach seinem erfolgreichen Ironman auf Rügen einen lockeren Trainingslauf mit Freunden. Er überquerte die Ziellinie in 01:54:53 Stunden und belegte im Gesamteinlauf von 234 Finishern Platz 128.

Der Schorrberg hatte eingeladen!

Autor: Marco Lenz, Team Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Und viele sind gekommen. Am 01. – 02.09. wurde viel geboten in der Heimat. Der Ski-Club Bad Marienberg-Unnau e.V. hatte eingeladen. Am Samstag stand zum ersten Mal ein Rennen des Super Gravity NRW Cups auf dem Plan und am Sonntag das 6. Wiesenrennen.
Steven Triesch mussten wir leider Richtung Osten ziehen lassen. Er möchte ein Wort bei der Gesamtwertung der Enduro One Serie mitsprechen und ging am Ochsenkopf an den Start.
Dazu an anderer Stelle mehr. David Schmidt stellte sich am Samstag der Downhill-Elite beim Gravity Cup. Eine neu errichtete Strecke mit Steinfeldern, Tables, Anliegern und als Highlight einem Gap übers Wasser. Hier gehörte schon eine gehörige Portion Mut und fahrerisches Können zu, den Sprung über das Nass kurz vor dem Ziel zu bewältigen. David jagte sein Enduro-Bike über die Hindernisse und Sprünge den Hang hinunter auf  Platz 6. Eine Top-Platzierung! Dem Ski-Club Team ein riesen Dank für die tolle Veranstaltung. Eine toll angelegte Strecke, super Organisation und überall nette hilfsbereite Leute. Bitte mehr davon!

Am frühen Sonntagmorgen ging es dann wieder zum Schorrberg. Der Lift lief bereits, als die ersten Starter zum Wiesenrennen eintrafen. Bei diesem Event wurde ein abgesteckter Kurs über den Skihang, durch einen kleinen Wald und diverse Anlieger bis zur Talstation gesteckt. Ein Rennen, welches jeder MTB Fahrer bewältigen konnte – aber um schnell zu sein, schon eine Menge fahrerisches Können aufzeigen musste. Somit war es nicht verwunderlich, dass der Enduro Spezialist und Teamfahrer bei Bulls, Marc Oppermann aus Daaden, das Rennen für sich entschied. Glückwunsch! David Schmidt, Tobias Maus, Marco Lenz und Pierre Hohs mischten aber munter mit und kämpften um die Platzierungen beim „Heim-Grand Prix“. Es galt für jeden Fahrer, 2 Zeitläufe ins Ziel zu bringen und sich damit für die Battles (1 gegen 1) zu qualifizieren. Für Marco und Pierre war nach dem ersten 1 gegen 1 Schluss – beide mussten sich den schnelleren Gegnern geschlagen geben. David und Tobias schieden beide eine Runde weiter aus. Beide etwas unglücklich, aber das änderte nichts an der Tatsache.  „Schade aber hier stand der Spaß im Vordergrund. Und den hatten wir zu genüge“ war die einhellige Meinung. Viele tolle Leute, eine Menge Zuschauer und jede Menge Spaß hatten die Jungs am Wochenende am Schorrberg.
Noch mal ein riesen Lob an den SCBMU und die vielen freiwilligen Helfer. Von den Strecken über die Verpflegung, bis hin zum Eventsprecher war alles erste Klasse. Wir hatten riesen Spaß und kommen sicher wieder!

Bis Bald im Wald (oder am Skihang)!

Alpenbrevet 2018: kalt und nass

Autor: Daniel Stefes, Team Radmarathon
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Es sollte der Höhepunkt des Jahres werden für das Team Radmarathon, leider machte das Wetter nicht mit… doch der Reihe nach.
Am 23.08. fuhren Raphael, Tobias und ich wie geplant nach Meiringen in der Schweiz, um am größten Radmarathon des Landes, dem Alpenbrevet teilzunehmen. Noch am Donnerstagnachmittag drehten wir eine landschaftlich sehr schöne „Akklimatisationsrunde“ über die Große Scheidegg nach Grindelwald am Fuße des Eigers und entlang des Brienzer Sees zurück nach Meiringen.
Das Alpenbrevet bietet vier Streckenvarianten und führt über wunderschöne Alpenpässe. Raphael hatte sich schon früh für die Bronze-Tour entschieden, von Meiringen über Grimselpass und Furkapass nach Andermatt. Tobias und ich wollten die Silber- bzw. Gold-Tour fahren, mit Start in Andermatt und zusätzlich über den Sustenpass. Nachdem wir die Startunterlagen abgeholt hatten, nahmen wir noch am Fahrerbriefing teil. Hier verkündete die Rennleitung auch noch einmal die Wetterprognose: es sollte der kälteste Tag in der Schweiz seit Ostern werden, mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt auf den Passhöhen und im Tagesverlauf einsetzendem Regen oder Schneefall. Tobias hatte genug gehört und buchte auf die Bronze-Tour um. Ich wollte es doch noch mit der Gold-Tour über mehr als 5.000 Höhenmeter versuchen.
Am Samstag fuhr ich also mit dem Auto um 4:50 Uhr in Meiringen los und stand um 6:45 Uhr bei noch angenehmen 10 Grad am Start in Andermatt. In dichtem Nebel ging es neutralisiert hinunter nach Wassen und mit dem Anstieg zum Sustenpass begann auch die Zeitnahme. Sehr konstant zwischen 7 und 9% Steigung führt der Sustenpass von 920 auf 2.224 Meter – für mich bis auf die letzten 100 Höhenmeter leider komplett im Nebel. Erst auf den letzten zwei Kilometern konnte ich einige Gipfel sehen und erahnen, wie schön es hier sein kann.

Auf dem Pass wurden die Fahrer bei 4 Grad mit heißem Boullion empfangen. Zügig machte ich mich auf die Abfahrt und bei trockenen Bedingungen konnte ich richtig Tempo machen. In Innertkirchen bog ich in den 26 Kilometer und 1.540 Höhenmeter langen Anstieg zum Grimselpass ein und damit auf die Strecke von Raphael und Tobias. Der Anstieg zum Grimselpass wechselt zwischen flacheren und steileren Passagen und war bis auf etwa 1.600 Meter sehr angenehm. Dann nahm mich wieder der dichte Nebel auf und ich konnte bis zur Passhöhe auf 2.164 Metern kaum mehr als 30 Meter weit sehen. Bei der Verpflegung blies ein sehr kalter Wind bei nur noch 2 Grad. Hier traf ich auch auf Tobias und Raphael, die nur wenige Minuten vor mir angekommen waren. Schnell einen heißen Boullion, Banane, Riegel, Gel und schnell in die Abfahrt. Bei diesem Wetter und der Kälte war mir die Lust auf die Gold-Tour bereits beim Anstieg zum Grimsel vergangen und jetzt war ich froh, dass ich mit Tobias und Raphael über die Silber-Strecke abkürzen konnte. Gemeinsam nahmen wir mit dem Furkapass den letzten Anstieg des Tages in Angriff. Durchgefroren und leider ohne jede Sicht auf die hier so wunderbare Bergwelt erreichten wir endlich den Pass, wo uns außer Nebel nun auch noch Regen zu schaffen machte. Die Abfahrt vom Furkapass nach Andermatt war dann fast schon gefährlich: steil, sehr kalt, dichter Nebel und Regen. Wir fuhren sehr vorsichtig ab und auf den letzten flachen Kilometern drückten wir nochmal aufs Pedal. Um kurz nach 14 Uhr erreichten wir erschöpft das Ziel. Leider musste ich auf die Gold-Tour verzichten, war aber mit den 118 Kilometern und über 3.500 Höhenmetern auf der Silber-Tour unter diesen Bedingungen sehr zufrieden. Auch Tobias und Raphael holten sich das verdiente Finisher-Trikot ab.
Als wir dann am Sonntag die Heimfahrt in den Westerwald antraten, lachte wieder die Sonne vom Himmel. Wir hatten tatsächlich den schlechtesten Tag des Sommers erwischt. Wir kommen wieder!

Teilnahme am Moersbachman

Autor: Dennis Pauschert, Team Breitensport / Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Am Samstag, den 11. August 2018, fand der 34. Sprint-Triathlon der SG Mörsbach bei optimalem Wetter statt. Für Die MANNschaft e.V. waren Dennis Pauschert und Harald Kohlhass am Start. Gestartet wurde mit einer 240-Meter-Schwimmstrecke im Dickendorfer Freibad bevor es auf eine 22-Kilometer lange Radstrecke durch den Westerwald in Richtung Grillhütte in Mörsbach ging. Dort wartete dann noch eine abschließende und anspruchsvolle 6 Kilometer Strecke rund um die Grillhütte auf die Sportler.

Als erster der beiden Starter für Die MANNschaft e.V. ging Harald Kohlhaas ins Wasser. Er benötigte für die Schwimmstrecke 04:07 Minuten. Die Radstrecke absolvierte er in 50:23 Minuten inklusive zweier Wechsel. Nach 31:29 Minuten auf der Laufstrecke lief er in einer Gesamtzeit von 01:26:01 Stunden im Ziel ein. Dies bedeutete am Ende Platz 50 im Gesamteinlauf.

Dennis Pauschert, der seinen ersten Triathlon für Die MANNschaft e.V. absolvierte, kam nach 05:22 Minuten aus dem Wasser. Durch einen guten Wechsel konnte er zügig auf Rad wechseln und benötigte für die Radstrecke 46:41 Minuten inklusive der beiden Wechsel. Den abschließenden Lauf finishte er in 27:18 Minuten und einer Gesamtzeit von 01:19:23 Stunden. Im Gesamteinlauf am Ende des Tages bedeutete dies Platz 26 von 237 Finishern.

Es war mal wieder eine gelungene und sehr gut organisierte Veranstaltung.

Enduro One – Rennen Nr. 4 in Wipperfürth

Die Hansestadt im Oberbergischen zeigte sich von ihrer Schokoladenseite.

Vom 04.-05.08. stand der vierte Stopp der Enduro-One-Serie auf dem Plan. Austragungsort dieses Mal: Der Agathaberg Wipperfürth. Und eines wurde im Vorfeld schon klar. Mit den gleichen Wetterbedingungen wie 2017 war nicht zu rechnen. Im letzten Jahr schüttete es wie aus Eimern. Das Rennen war eine Schlammschlacht. Dazu sollte es dieses Jahr nicht kommen. Extrem war es trotzdem. Denn gerade am Samstag machten sich die Wolken rar und die Sonne strahlte erbarmungslos auf den Agathaberg. Bis zu 35 Grad zeigte das Thermometer. Zum Glück durfte man mit seinem Rad in den Wald ☺

Aber der Reihe nach. Am frühen Samstagmorgen machten wir uns auf den Weg. Tom Heidrich vom Moustache Enduro Racing Team WW nahm uns in seinem Bus mit. Da der Rest der Bande auf der Trail Trophy verweilte, taten wir Wäller uns zusammen und bestritten das Wochenende gemeinsam. Vielen Dank noch mal dafür Tom! – Wir hatten mega viel Spaß!

Leider hatten Tobi und Deerk keine Zeit. Somit waren Steven, David (Lassie) und Marco zu dritt unterwegs. Das Training starte, wie immer, um 11:00 Uhr und wir machten uns auf den Weg zu Stage 5. Dort waren wir auch mit die Ersten und konnten uns diese in aller Ruhe anschauen. 30 Sekunden Vollgas, dann 3 mal den Anker werfen und ab durchs Ziel. Danach ab zu den Stages 1 und 8. Diese waren gespickt mit kleinen Tretpassagen, viel Hanglage und dem ein oder anderen Trichter sehr spaßig aber auch fordernd. Dazu der weiche, staubtrockene Boden – Wüstenbedigungen!

Nach rund 3 Stunden Training war dann relaxen angesagt. Das war aber nicht einfach bei den tropischen Verhältnissen. Wir suchten und ein schattiges Plätzchen, nahmen eine kalte Dusche, tranken isotonische Weizensportgetränke und feuerten die Jungs der deutschen E-Bike Meisterschaft an, wo der Wäller Jung Marc Oppermann nur knapp das Podium verfehlte. Gegen halb 6 mussten wir dann noch mal zum Prolog ran. Mit leicht gequälten Gesichtern machten wir uns auf den Weg. Zum Glück hatten alle Teilnehmer das gleiche Leid. Irgendwie noch mal die Kräfte mobilisieren und auf in den Kampf gegen die Zeit. Das gelang allen aber gut und so konnten wir uns zufrieden auf den Heimweg machen. Startgruppe 2, 3 und 9.

Am Sonntag machte das Wetter uns keine großen Probleme. Gefühlt 5 bis 10 Grad weniger und die ein oder andere Wolke vor der Sonne. Alle hatten am Vorderrad die grobe Stolle aufgezogen da der Untergrund doch sehr locker und rutschig war. Steven und David machten sich gemeinsam auf die Runde. Tom, der aus Gruppe 4 startete, schloss sich später noch an. Für Steven war der Podiumsplatz von der ersten Stage an greifbar. Entsprechend ging er zu Werke. David war ebenfalls in guter Form. Beide platzierten eine gute Stage-Zeit nach der anderen. Marco konnte sich auch trotz 0 Training in den letzten Wochen wacker schlagen. Bei allen war zu merken, dass man mit dem Untergrund einigermaßen vertraut war. Auf den heimischen Trails sind die Bedingungen ähnlich.

Steven war von der ersten Stage an in der Spitzengruppe des Klassements vertreten. Stage für Stage fuhr er konstant in den Top 5. Nach 8 Stages stand Steven wieder, wie schon in der Wildschönau, auf dem linken Podest des Treppchens. Mit einem Rückstand von rund 6 Sekunden auf den Sieger, Florian Vieth. Dieser hatte Steven auf der „Tretstage 3“ 8 Sekunden aufgebrummt. Diesen Rucksack konnte Steven nicht mehr abschütteln und wurde somit zweiter.

David war über die Gesamtzeit rund 8 Sekunden langsamer als Steven und fuhr auf einen guten Rang 14. Marco war 1:17 Minuten langsamer als Steven und belegte Platz 31.

Nach dem Rennen sah man in der Truppe in strahlende Gesichter. Alle waren mit Ihrer Leistung zufrieden. Ein Lob an den Veranstalter zu dem gelungenen Event. Wipperfürth hat Spaß gemacht.

Bis Bald im Wald
Die Enduro MANNSchaft

Enduro One – Der wilde Ritt in der Wildschönau. Gekrönt mit einem Podium!

Autor: Marco Lenz, Team Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

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Ein Enduro Rennen in Tirol, was will man mehr? Okay, die Wildschönau ist rund 600 Kilometer vom Westerwald entfernt aber das hat Marco, Steven und David nicht davon abgehalten, dort zu starten. Marco hatte sich bereits die ganze Woche an die Höhenluft gewöhnt und das Rennen mit einem Familienurlaub verbunden. Steven und David starteten am Samstag um 3.00 Uhr in der Nacht Richtung Österreich. 
Gegen halb 10 trafen sich die drei dann auf dem Eventgelände. Startnummern holen, Bikes checken und auf zum Training. Die drei Stunden Training wurden auch komplett genutzt, denn es mussten einige Kilometer und Höhenmeter zurückgelegt werden. Trainieren durfte man einen Teil der Stage 1, die Stage 5 und den Prolog, die Stage 6. 
Auf leicht feuchtem Untergrund war die Stage 1 eine Herausforderung. Teilweise rutschte man mit komplett verschlammten Reifen die Stage hinunter. Hier hoffte man auf trockene Bedingungen am Rennsonntag. Denn selbst dann war diese Stage anspruchsvoll.
Bei Stage 5 war man sich einig. Mega spaßig! Lenker festhalten und laufen lassen. Stage 6, der Prolog, war ein Wiesenkurs, gespickt mit Holzwänden (optisch Anlieger, auf dem Bike aber teilweise eher Bremswände, auf die man drauffiel und in den Federweg gepresst wurde) und kleinen Sprüngen. Der Plan also – Angriff!
Der Prolog lief für die 3 ganz gut. Steven konnte diesen als Schnellster der Senior Wertung abschließen. David fuhr auf Rang 18 bei den Pro’s und Marco fuhr auf Rang 41 bei den Senioren. So ging es dann am Sonntagmorgen auf die Runde. 

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Steven und David hatten Startzeit 9.42 Uhr. Marco musste um 9.54 Uhr ran.  
Unsere beiden Vollblutracer waren angriffslustig und fuhren Stage für Stage gute Zeiten. David behauptete sich bei den Pro’s mit Gesamtrang 26 bei einer Gesamtzeit von 17:15.50. Damit war David sehr zufrieden, ließ aber auch durchsickern, dass noch ´ne Menge Luft nach oben sei.
Da darf man gespannt sein und sich auf weitere Rennen freuen.
Steven stürzte auf Stage 1, was ihn einige Sekunden kostete. Nach diesem Weckruf biss er sich in der Spitzengruppe fest. Er fuhr auf 3 der 6 Stages Bestzeit und stand am Ende auf Platz 2. Nach dem Sturz ein perfektes Rennen von Steven und mit 16:28.48 nur knapp (10 Sekunden) hinter dem Sieger. Was für ein Mega-Rennen.
Marco hatte keinen guten Tag. Nach einem Sturz in Stage 1, wo es ihm das Schaltwerk verbog, war die Luft raus. Nach längerer Reparaturzeit und dem Richten der Knochen versuchte er es noch mal. Die Stages 2 bis 4 wurden alle mit Zeiten um Platz 40 absolviert. Leider ging es dann nicht mehr weiter und Marco gab das Rennen vorzeitig auf. 
Fazit der Truppe: Ein klasse Trip. Im alpinen Gelände der Wildschönau macht Enduro fahren Spaß. Die Stages waren fordernd und spaßig. Die Orga war super, hier gab es nichts zu meckern. Leider ist der Weg vom WW in die Wildschönau für zwei Tage schon eine Hausnummer. Aber es hat sich gelohnt.

Bis Bald
Die Enduro MANNschaft

Podestplatz beim Straßenlauf rund um die Giebelwaldhalle

Autor: Dennis Pauschert, Team Breitensport / Mountainbike
Die MANNschaft e.V. Verein zur Förderung des Ausdauersports

Insgesamt 234 Teilnehmer, zählten die Veranstalter der DJK Jahnschar Mudersbach beim Mudersbacher Straßenlauf rund um die Giebelwaldhalle, der zugleich der vierte von neun Wertungsläufen des Ausdauer-Cups 2018 ist.

Wetterkapriolen gab es beim Lauf rund um die Giebelwaldhalle schon oft und da war alles dabei – über sintflutartige Regenfälle im Jahr 2014, strömenden Starkregen 2016 und angenehmen Bedingungen mit 20 Grad im Vorjahr. Am Samstagnachmittag hatten die 234 Läuferinnen und Läufer inklusive 16 Bambini dann wieder einmal richtig schwere Bedingungen: 26 Grad im Schatten! Einzig und allein ein leichter Wind sorgte für etwas Kühlung auf der bekanntermaßen schweren Strecke, im Ort kurz hinter der Landesgrenze.

Der Straßenlauf in Mudersbach ist bei den Volksläufern berüchtigt, gilt es doch einen kräftezehrenden „Paris–Roubaix-Kopfsteinpflaster-Anstieg” zu bewältigen. Im Hauptlauf über 10 Kilometer müssen die Sportler fünf Mal den quälend anstrengenden Anstieg hinauf zur Giebelwaldhalle emporklettern. Das bedeutet: fünf Mal fluchen, fünf Mal darauf hoffen, dass die wenigen Zuschauer an der Strecke mit ihrem Beifall ein paar Kräfte freisetzen. Ob austrainierter Top-Läufer oder doch nur Hobbysportler mit gelegentlichen Wettkampf-Ambitionen, hier kommen alle an ihre physischen Grenzen.

Für die MANNschaft e.V. war Dennis Pauschert am Start. Er benötigte für die anspruchsvolle Strecke 42:27 Minuten und belegte damit den 2. Platz in der Altersklasse M30. Im Gesamteinlauf bedeutete dies am Ende des Tages

Platz 15 von 112 Finishern.

Nun geht es für die Läuferinnen und Läufer der Ausdauer-Cup Serie in die Sommerpause. Der nächste Lauf findet am 24. August auf dem Molzberg in Kirchen statt. Dort gilt es 5.000 Meter auf der Kunststoffbahn im Stadion zu bewältigen.